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Beetpflanzen

Wie winterhart sind Hornveilchen?

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Wie winterhart sind Hornveilchen

Sobald der Frühling vor der Tür steht, sind diese hübschen Pflänzchen der absolute Hingucker. Hornveilchen gehören zu den klassischen Frühlingspflanzen und fühlen sich bereits ab niedrigen Temperaturen wohl. Damit sie nicht nur im Frühling, sondern das ganze Jahr über erhalten bleiben und auch den Winter unbeschadet überstehen, gibt es einige Tipps zu beachten.

Die richtige Pflege das ganze Jahr über

Die richtige Pflege das ganze Jahr über
Hornveilchen gehören zur Familie der Veilchen. Ein weiterer Bekannter Vertreter dieser Art sind die Stiefmütterchen, deren Blüten jedoch wesentlich größer sind. Hornveilchen fallen vor allem durch ihre farbenfrohen, kleinen Blüten auf. Weltweit gibt es etwa 500 verschiedene Arten. Sie sehen in kleinen Grüppchen gepflanzt besonders schön aus, doch auch einzeln setzen sie schöne Farbakzente. Ihre Blüten erstrahlen in vielfältigen Farben und oft sind sie sogar mehrfarbig.

Ob auf dem Balkon oder im Beet, Hornveilchen sind relativ pflegeleichte Pflanzen. Sie mögen lockeren Boden und sonnige Standorte. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, denn die Pflänzchen haben vor allem im Sommer einen hohen Wasserbedarf.

Die richtige Vorbereitung auf den Winter

Die richtige Vorbereitung auf den Winter
Hornveilchen sind mehrjährige, meist zweijährige Pflanzen. Manche Arten vertragen Temperaturen bis -15 Grad, die meisten tolerieren eher bis -5 Grad ohne Schaden zu nehmen. Da die Pflanzen vor allem in Frühjahr und im Sommer blühen und danach manchmal augenscheinlich eingehen, sollten sie nicht direkt entfernt werden. Vielmehr ist hier Geduld angesagt. Denn bei kalten Temperaturen und Frost setzen Hornveilchen ihre Blüte aus.

Um die Pflanzen optimal auf den Winter vorzubereiten, ist zuerst ein Rückschnitt im Spätherbst angeraten. Zum Schutz vor Kälte sollten sie im Beet gut abgedeckt werden. Dazu eignen sich vor allem Tannen- oder Fichtenzweige, Laub, Moos, Vlies oder spezielle Jute- oder Kokosmatten. Auch im Kübel müssen Hornveilchen vor der Kälte geschützt werden, hier eignen sich die genannten Materialien auch, um den Topf einzuwickeln. Alternativ können Sie die Pflanzen zum Überwintern in Garage oder Keller bringen. Hier müssen sie regelmäßig gegossen werden.

Auf Staunässe und Kahlfrost achten

Den Schutz können Sie dann je nach Wetterlage zwischen Februar und März entfernen oder die Pflanzen wieder nach Draußen bringen. Falls Ihre Hornveilchen nicht über den Winter kommen, liegt dies nicht immer unbedingt an der mangelnden Winterhärte. Vielmehr können Kahlfrost durch unzureichenden Schutz oder Staunässe die Ursachen dafür sein, dass die Pflanze eingeht.

Expertentipp

Haben Sie auch schon in der Erde rund um Ihre Hornveilchen kleine, runde Samenkugeln entdeckt? Werfen Sie diese nicht weg, sondern streuen Sie sie in Ihrem Garten oder in Pflanzgefäßen auf Ihrem Balkon aus. Dadurch können Sie sich im nächsten Frühjahr über ganz neue Farbvarianten freuen, da sich Hornveilchen stets untereinander kreuzen. Haben Sie bereits genug Hornveilchen, sollten Sie die verwelkten Blüten rechtzeitig entfernen, um eine weitere Selbstaussaat zu stoppen. Dies verlängert gleichzeitig auch die Blütezeit.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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