Das Zyperngras, eine grasartige Pflanze, die aus den Tropen und Subtropen stammt. Die verschiedenen Arten erreichen eine Wuchshöhe von 40 bis 300 Zentimetern. Da das Zyperngras nicht winterhart ist, wird es in unseren Breiten häufig als Zimmerpflanze kultiviert. Es wird des Öfteren auch als Wasserpalme bezeichnet. Der Grund hierfür ist, dass die Sumpfpflanze viel Wasser benötigt.
Die Familie der Zyperngräser
Zyperngräser, Cyperus, oft auch als Zypergräser bezeichnet, gehören zur Familie der Sauergrasgewächse. Weltweit sind rund 600 verschiedene Arten bekannt. Es gibt ein- oder zweijährige, aber auch mehrjährige Arten.
Der optimale Standort im Innenraum
Das Zyperngras bevorzugt einen warmen, hellen und luftigen Standort sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit von mindestens 60 Prozent. Das regelmäßige Besprühen der Pflanze gehört daher zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen, sonst bekommt das Zyperngras braune Blattspitzen. Obwohl die Pflanze Wärme liebt, möchte sie im Winter nicht in unmittelbarer Nähe eines Heizkörpers stehen.
Einen sonnigen Standort verträgt die krautige Pflanze gut, in der prallen Mittagssonne fühlt sie sich jedoch nicht wohl. Im Sommer kann das Zyperngras auf den Balkon oder die Terrasse übersiedeln. Aber auch hier sollte sie keiner zu starken Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Im Freien ist außerdem besonders wichtig, dass das Zyperngras vor Wind geschützt ist. Schon bei leichtem Wind können die Halme umknicken.
Substrat, Wasser- und Nährstoffversorgung

Die Pflanze benötigt ein Substrat, das viel Wasser speichern kann. Optimal ist Erde mit einem hohen Humusanteil. Zyperngras kann auch in einer Hydrokultur gehalten werden. Es ist pflegeleicht, aber Wasser braucht es in großen Mengen und zwar das ganze Jahr über. Vertragen die meisten Pflanzen keine Staunässe, darf das Zyperngras sogar im Wasser stehen. Die Wurzeln müssen immer feucht sein, der Wurzelballen darf niemals austrocknen.
Von März bis Ende September befindet sich Zyperngras in der Wachstumsphase. Während dieser Zeit hat die Pflanze einen erhöhten Nährstoffbedarf und sollte einmal im Monat gedüngt werden. Empfehlenswert ist Kübelpflanzendünger.
Überwinterung

Im Winter darf es etwas kühler sein, die Temperaturen sollten jedoch nicht unter 10 Grad Celsius sinken. Auf ein regelmäßiges Gießen und Besprühen möchte das Zyperngras aber auch in der kalten Jahreszeit nicht verzichten. Wird dies vergessen, reagiert die Pflanze schnell mit braunen Spitzen.
Der Rückschnitt
Das Zyperngras ist eine schnell wachsende Pflanze. Ein Rückschnitt ist trotzdem nicht zwingend notwendig. Nur braune und umgeknickte Halme sollten regelmäßig entfernt werden.
Zyperngras umtopfen
Umgetopft werden sollte die Pflanze nur dann, wenn der Topf zu klein geworden ist. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Frühling.
Teichgestaltung
Vor allem das Hohe oder das Lange Zyperngras, Cyperus longus, sind beliebte Teichpflanzen. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 80 Zentimetern bereichert die Pflanze das Ufer und hat gleichzeitig eine wasserreinigende Wirkung.
Das Hohe Zyperngras ist eine pflegeleichte, anspruchslose Pflanze, vorausgesetzt sie erhält viel Wasser und Licht. Gepflanzt wird die Teichpflanze in einer Wassertiefe von 10 bis 30 Zentimetern. An die Bodenbeschaffenheit stellt das Hohe Zyperngras keine besonderen Ansprüche.
Auch wenn kein Gartenteich vorhanden ist, muss auf das Hohe Zyperngras nicht verzichtet werden. Es lässt sich gleichermaßen gut im Pflanzkübel kultivieren. Wichtig ist, dass der Pflanztopf groß genug ist, denn die Teichpflanze benötigt viel Platz.
Expertentipp
Das pflegeleichte und dekorative Zyperngras wird nicht nur von Menschen, sondern auch von Katzen sehr geschätzt. Mit besonderer Begeisterung wird die Pflanze angeknabbert. Wer dies nicht möchte, muss als Katzenbesitzer auf Zyperngras verzichten.
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