Zypressen sind immergrüne Pflanzen, die als einzelne Bäume, als Hecken oder als Sträucher wachsen.
Man kann sie vor allem in der Toskana oder anderen mediterranen Landstrichen bewundern. Kaum eine andere Pflanze bringt daher so viel mediterranen Flair in den eigenen Garten wie die Zypresse. Um diesen Flair nach Hause zu bringen, können Zypressen deshalb im heimischen Garten angepflanzt werden. Allerdings sind diese nur bis zu -15 Grad winterhart.
Diese Temperaturen werden in den meisten Regionen Deutschlands im Winter unterschritten. Damit die Zypresse im Garten stehen und im Winter überleben kann ist die Pflanzung der Zypresse im Kübel eine echte Alternative zur Pflanzung im Garten. Grund hierfür ist, dass die Zypresse im Sommer im Topf draußen stehen und im Winter bei Bedarf verschoben und somit überwintert werden kann.
Was wird benötigt, um die Zypressen im Topf zu pflanzen?
Zur Pflanzung einer Zypresse benötigt man einen großen Kübel. Dieser sollte nicht zu klein sein, da die Zypresse ein kräftiges Wurzelwerk entwickeln kann. Der Topf sollte deshalb mindestens doppelt so groß sein, wie der Wurzelballen der Zypresse beim Einpflanzen. Außerdem sollte er genügend Platz für eine Drainageschicht mitbringen, damit überflüssiges Wasser ablaufen kann. Für die Errichtung der Drainageschicht eignen sich beispielsweise Kieselsteine, Ton- oder Fliesenscherben und grobkörniger Sand. Der Topf sollte außerdem am Boden ein Abflussloch besitzen. Des Weiteren wird eine mit Humus angereicherte Erde benötigt. Diese sollte wasserdurchlässig und feuchtigkeitsspendend sein.
Wie funktioniert das Pflanzen einer Zypresse im Topf?

Vor dem Einpflanzen sollte die Zypresse mit dem Wurzelballen über Nacht in Wasser gestellt werden. Dann kann eine dicke Substratschicht in den bereits vorbereiteten und mit einer Drainageschicht versehenen Kübel gegeben werden. Der Wurzelballen kann dann aus dem Pflanztopf entnommen werden.
Falls um den Wurzelballen ein Netz gespannt ist, reicht es dieses etwas einzuschneiden. Es muss nicht entfernt werden. Die Zypresse wird dann im Topf platziert und anschließend mit Substrat aufgefüllt. Dabei muss beachtet werden, dass die Zypresse gerade steht damit sie nicht schief wächst. Außerdem können dem Substrat Hornspäne beigegeben werden, da sie die Pflanze mit Nährstoffen versorgen. Danach kann die Erde fest gedrückt und gewässert werden.
Der richtige Standort
Nach dem Pflanzen sollte die Zypresse an einen sonnig bis halbschattigen und warmen Ort gestellt werden. Schattige Plätze verträgt die Zypresse nicht. Der Standort sollte außerdem luftgeschützt sein.
Expertentipp
Wird die Zypresse im Topf gepflanzt, benötigt sie mehr Pflege als im Freien. Zypressen sind sehr schnellwüchsig und benötigen daher entsprechend viele Nährstoffe. Deshalb sollte dem Gießwasser in den Monaten von April bis September alle zwei bis drei Wochen Flüssigdünger hinzugefügt werden.
Neben dem regelmäßigen Düngen sollte die Zypresse stets gegossen werden, damit sie nicht austrocknet. Das Gießen sollte dabei nach Bedarf erfolgen. Wenn es länger nicht mehr geregnet hat sollte dabei zur Gießkanne gegriffen werden. An heißen Sommertagen kann sogar mehrmals am Tag gegossen werden. Zum Gießen eignet sich hierbei vor allem Regenwasser.
Im Winter sollte die Zypresse überwintert werden, da sie bei Temperaturen unter -15 Grad sterben kann. Sie kann deshalb im Winter nach drinnen transportiert werden.
Lassen Sie uns wissen, wenn Ihnen der Beitrag gefällt. Das ist für uns der einzige Weg herauszufinden, ob wir etwas besser machen können.
Die neusten Kommentare