Der Black Lace Holunder gehört zu den neuesten Züchtungen unter den Holunderarten und besticht durch seine dunkelroten Blätter und die schwarzen Holunderbeeren. Das auffällige optische Erscheinungsbild wird durch eine starke zitronige Duftnote ergänzt und macht diese Holundersorte auch für den heimischen Garten attraktiv.
Worauf bei der Pflege des Black Lace Holunders zu achten ist, ist in den nachfolgenden Abschnitten übersichtlich zusammengestellt.
Standort
Allgemein ist der Holunderstrauch den Ruderalpflanzen zuzuordnen, die an nahezu jedem Standort gedeihen können. Dennoch empfiehlt es sich, zur Ausbildung einer üppigen Blüten- und Beerenanzahl einen sonnigen oder halbschattigen Ort für die Pflanzung auszuwählen.
Das Bodensubstrat sollte idealerweise eine lehmige Konsistenz besitzen und einen hohen Nährstoff- und Kalkgehalt aufweisen.
Bewässerung
Insbesondere Trockenheit verträgt der Holunderstrauch nur sehr schlecht. Im schlimmsten Fall führt diese zu einem Abwurf aller Blätter und Blüten. Es empfiehlt sich daher, den Black Lace Holunder je nach Witterungslage mehrmals wöchentlich zu wässern, um zugleich auch Staunässe zu vermeiden. Diese führt über einen längeren Zeitraum zu der gefährlichen Wurzelfäule, die wiederum zu einem Absterben der ganzen Pflanze führen kann. Zum Schutz der Wurzeln, die nur wenige Zentimeter unterhalb der Erdoberfläche verlaufen, vor Austrocknung kann zudem eine Schicht Mulch aufgetragen werden, die eine natürliche Feuchtigkeitsbarriere darstellt.
Düngung

Der Nährstoffbedarf des Black Lace Holunders ist sehr hoch, weshalb regelmäßige Düngergaben erforderlich sind. Dementsprechend sollte bereits bei der Pflanzung eine ausreichende Menge an Kompost oder Hornspänen in das Pflanzloch gegeben werden. Darüber hinaus sind die vorgenannten Düngemittel im Frühjahr und Herbst großzügig rund um den Strauch zu verteilen, um eine gleichmäßige Versorgung über das gesamte Jahr zu gewährleisten.
Rückschnitt
Für den Rückschnitt im Herbst empfiehlt es sich insbesondere auf die abgetragenen Zweige zu konzentrieren. Diese sollten möglichst weit zurückgeschnitten werden, um die gleichmäßige Neuausbildung von Trieben und Blütenknospen zu unterstützen. Generell stellt sich der Holunder aber sehr schnittverträglich dar und verkraftet auch kräftige Kürzungen mühelos.
Da der Black Lace Holunder an den vorjährigen Trieben neue Blüten und damit Früchte ausbildet, ist ein Rückschnitt zeitlich direkt nach der Ernte empfehlenswert. Bei einem radikalen Rückschnitt im Frühjahr werden neben den Ästen zugleich die über den Winter ausgebildeten Blütenknospen entfernt, sodass die Blütezeit ausbleiben kann.
Im Laufe des Frühjahrs können dennoch über den Winter abgeknickte, vertrocknete oder schwach ausgebildete Äste entfernt werden. Diese entziehen der Pflanze beim Weiterbestehen immer noch Feuchtigkeit und Nährstoffe und bieten eine optimale Angriffsstelle für Schädlinge und Krankheiten.
Krankheiten und Schädlinge
Aufgrund des süßen Pflanzensaftes wird der Black Lace Holunder speziell von Blattläusen heimgesucht. Diese saugen den lebensnotwendigen Saft aus den Blättern und führen zu einer starken Schwächung des Gewächses, die im Tod enden kann. Um einen Befall möglichst frühzeitig zu erkennen, sollte der Strauch daher in regelmäßigen Abständen untersucht werden. Ein Gemisch aus Wasser und Seife, das auf die betroffenen Pflanzenteile gesprüht wird, stellt ein praktisches und wirksames Hausmittel gegen die saugenden Insekten dar.
Expertentipp
Der Black Lace Holunder stellt für nahezu alle fliegenden Insektenarten einen perfekten Rückzugsort dar, der darüber hinaus auch eine adäquate Versorgungsquelle für diese darstellt.
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