Der immergrüne Buchsbaum ist in vielen Gärten zu finden. Kein Wunder, denn das Gewächs zeigt sich schnittverträglich und verträgt auch Formschnitte, wie beispielsweise den beliebten „Kugelschnitt“. Die winterharten Buchsbäume fühlen sich (bei guter Pflege) in Kübeln ebenso wohl wie im Freien.
Wissenswertes über den Buchsbaum
Der Buchsbaum (Buxus), der seinen Ursprung in Korea findet, ist namensgebend für die Familie der Buchsbaumgewächse (Buxaceae). Zu den Buchsbaumgewächsen zählen etwa 70 unterschiedliche Arten, deren Verbreitungsgebiet sich von Ostasien über Afrika bis hin nach Mitteleuropa erstreckt. Während in unseren Breiten ausschließlich der Gewöhnliche Buchsbaum heimisch geworden ist, findet man in Zentralamerika rund 20 unterschiedliche Buchsbaumarten. Der Name des Buchsbaums – so zumindest wird vermutet – könnte sich von dem griechischen Wort „pyxis“ (Büchse) ableiten. Denn schon im Altertum wusste man die Eigenschaften des Buchsbaumholzes zu schätzen und fertigte aus dem hellen und extrem hartem Holz kleinere Gefäße (wie zum Beispiel Dosen) an.
Sämtliche Arten des Buchsbaums gelten als anspruchslos und widerstandsfähig. Die Pflanzen wachsen auf (fast) allen Böden. Die Voraussetzung für ein gutes Gedeihen besteht in der Durchlässigkeit der Erde, die weder zu trocken noch zu nass sein sollte, wobei vorübergehende Trockenperioden dem Gewächs nichts anhaben können. Buchsbäume bevorzugen geschützte Standorte und mögen es nicht, in der prallen Sonne zu stehen.
Buchsbaum umtopfen – das sollten Sie beachten

Haben Sie sich dazu entschlossen, einen Buchsbaum in Topf oder Kübel zu halten, sollten Sie daran denken, die Pflanze nach zwei bis drei Jahren umzutopfen. Sie können das Gewächs in ein größeres Pflanzgefäß setzen oder aber den alten Kübel wiederverwenden, müssen dann jedoch den Wurzelballen des Buchsbaums um einige Zentimeter verkleinern. Möchten Sie, dass Ihr Buchsbaum größer wird, sollten Sie einen zwei bis drei Zentimeter größeren Topf auswählen.
Befüllen Sie zunächst das Pflanzgefäß, in das Ihr Buchsbaum umziehen wird, mit einer Drainageschicht aus Kies oder Blähton, denn die Pflanze verträgt keine Staunässe. Geben Sie anschließend etwas Erde in den Topf, ritzen Sie den Wurzelballen Ihres Buchsbaums leicht an und setzen Sie das Gewächs in den Topf. Füllen Sie danach so viel Substrat auf, dass der Wurzelansatz der Pflanze gut bedeckt ist. Lockere Erde sollten Sie gründlich festdrücken. Nach dem Umtopfen sollten Sie den Buchsbaum gießen und ihn mit einem geeigneten Langzeitdünger versorgen.
Grundsätzlich sollten Sie beim Bewässern Ihres Buchsbaums darauf achten, dass das Gießwasser nicht zu kalt ist. Gießen Sie das Wasser direkt auf die Erde und keinesfalls auf die Blätter der Pflanze. Beachten Sie in den Sommermonaten, dass der Buchsbaum täglich gegossen, jedoch nicht in den heißen Mittagsstunden bewässert werden sollte. Als Wasserspeicher haben sich einfache (mit Wasser gefüllte) Untersetzer unter dem Kübel bewährt, aus denen Ihr Buchsbaum bei Bedarf Wasser aufnehmen kann.
Gut zu wissen: Wenn Sie vor dem Eintopfen ein wenig des alten Wurzelballens entfernen, erleichtern Sie dem Buchsbaum damit das Einwachsen in die neue Pflanzenerde.
Expertentipp
Möchten Sie Ihren Buchsbaum zurückschneiden? Dann sollten Sie in der Hauptwachstumszeit der Pflanze (in den Monaten von April bis September) zur Schere greifen. Sie dürfen Ihren Buchsbaum während der Schnittsaison gerne häufiger stutzen. Vor allem stark wachsende Sorten werden – wenn man sie mehrmals im Jahr in Form schneidet – besonders üppig und dicht. Außerhalb der Hauptwachstumszeit sollten Sie Ihrem Buchsbaum Ruhe gönnen und auf Rück- oder Formschnitte verzichten. Ist Ihre Buchsbaumhecke außer Form geraten, dürfen Sie diese ab Ende März bis auf das Grundgerüst zurückschneiden.
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