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Heckenpflanzen

Buchsbaum – Tipps für ein gutes Wachstum

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Buchsbaum - Tipps für ein gutes Wachstum

Aus historischen und modernen Gartenanlagen sind Buchsbäume kaum noch wegzudenken. Die immergrünen Gewächse sind durch geschickte gärtnerische Schnitte sehr gut formbar und haben ganze Gartenstile geprägt. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie man Buchsbäume pflegt, sodass sie prächtig gedeihen.

Wissenswertes

Bereits antike Quellen berichten, dass aus dem schweren und unübertroffen harten Buchsbaumholz wertvolle Dosen gefertigt wurden, die im Altgriechischen ‘pyxis’ und im Lateinischen ‘buxis’ hießen. Die Bezeichnung Buchs hat damit direkt etwas mit der Büchse und der englischen ‘box’ zu tun.

Pflege und Standort

Pflege und Standort


Buchsbäume (Buxus sempervirens) sind in Europa, Afrika und Westasien weit verbreitet. Sie stellen keine hohen Ansprüche an ihren Standort und eignen sich hervorragend als Beeteinfassungen oder als Solitär in einer Gartenlandschaft.

Buchsbäume gedeihen an sonnigen und halbschattigen Standorten in lockerer Erde am besten. Der Boden sollte weiterhin humusreich und gut durchlüftet sein. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 ist ideal. Regelmäßige Düngergaben mit organischen Mitteln, wie Kompost oder Hornspänen, reichern den Boden an und fördern ein gesundes Wachstum.

Gepflanzt werden sollten Buchsbäume vorzugsweise im Frühjahr von März bis Mai. Die ausgehobenen Pflanzlöcher können Sie zu einem Teil mit Humus oder Blumenerde auffüllen und angießen, um den Pflanzen das Anwurzeln zu erleichtern. Dadurch kommen sie mit kurzzeitiger Trockenheit besser zurecht. Da Buchsbäume Staunässe nicht vertragen, sollte zudem eine Drainageschicht eingebracht werden.

Schädlinge wie der Buchsbaumzünsler bedrohen die Bestände recht stark. Durch heimische Singvögel, die mittlerweile Geschmack an den Schädlingen gefunden haben, erholen sich jedoch viele Buchsbäume von einem Befall. Im Fachhandel sind zudem wirksame Mittel zur biologischen Schädlingsbekämpfung erhältlich.

Hecken und Beeteinfassungen aus Buchsbäumen

Hecken und Beeteinfassungen aus Buchsbäumen
Für das Pflanzen einer Buchsbaumhecke oder einer Beeteinfassung zieht man spatenbreite Gräben und setzt die jungen Pflanzen in einem Abstand von 20 Zentimetern für niedrige und in einem Abstand von etwa 35 Zentimetern für höhere Hecken.

Buchsbäume können an heißen Tagen abgebraust werden. Aber auch im Winter dürfen sie nicht vertrocknen. Gedüngt wird bis zum Frühsommer mit Kompost oder mit einem anderen stickstoffreichen Produkt.

Expertentipp

Kaffeesatz wird immer wieder als hervorragendes Düngemittel ins Spiel gebracht, denn er enthält Stickstoff, Phosphor und Kalium. Als Dünger muss Kaffee zum einen jedoch gut getrocknet sein, damit er nicht schimmelt und zum anderen ist bei Buchsbäumen Vorsicht geboten, denn zu viel Kaffeesatz senkt den pH-Wert des Bodens und macht ihn sauer.

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