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Kletterpflanzen

Clematis – Gründe für braune Verfärbungen

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Clematis - Gründe für braune Verfärbungen

Braune Verfärbungen an Waldreben sind ein Alarmsignal, das Handlungsbedarf anzeigt. Doch um richtig handeln zu können, muss die Ursache bekannt sein. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie man die Ursachen identifiziert und den Gewächsen zu ihrer ursprünglichen Pracht verhilft.

Falsche Wasserversorgung

Treten braune Pflanzenteile auf, sollten Sie als erstes das Substrat Ihrer Clematis überprüfen. Fühlt es sich trocken an, wurde sie vermutlich mit zu wenig Wasser versorgt. In diesem Fall helfen häufigere Wassergaben.

Ist das Substrat durchnässt, kann Staunässe und daraus resultierende Wurzelfäule vorliegen. Graben Sie die Pflanzen aus und suchen Sie die Wurzelballen nach verfaulten Bereichen ab. Entfernen Sie beschädigte Wurzelteile, pflanzen Sie die Gewächse in trockene, gut durchlässige Erde ein und lassen Sie ihnen einen starken Rückschnitt angedeihen.

Verbrennungen

Verbrennungen


Im Sommer können Verbrennungen zu Verfärbungen an den Blättern führen. Das geschieht meist, wenn während der Mittagszeit gegossen und das Sonnenlicht anschließend durch Wassertropfen gebrochen und auf den Blättern fokussiert wird. Verlegen Sie die Gießzeiten auf den Abend oder frühen Morgen.

Fehlende Nährstoffe

Fehlende Nährstoffe
Bilden sich braune Flecken auf rot oder gelb verfärbten Blättern, liegt wahrscheinlich ein Schwefelmangel vor. Färben sich die Blattspitzen braun und vertrocknen oder färben sich die Blätter gelb, fehlt den Pflanzen Magnesium. In beiden Fällen können Sie Abhilfe durch entsprechende Düngemittel schaffen. Übertreiben Sie es jedoch nicht, denn auch eine Überdüngung kann Schäden verursachen.

Phoma-Welke

Phoma-Welke
Hellbraune Flecken auf den Blättern, die von einem gelben Hof umgeben sind und sich vermehrt im Frühsommer zeigen, deuten auf die gefährliche Phoma-Welke hin. Es handelt sich dabei um eine Pilzerkrankung, die üblicherweise an älteren Blättern beginnt.

Schneiden Sie bei einem Verdacht auf die Phoma-Welke alle betroffenen Pflanzenteile ab und verbrennen oder entsorgen das Schnittmaterial in einem luftdicht verschlossenen Plastikbeutel über den Hausmüll. Ist der Befall bereits stark fortgeschritten, müssen betroffene Exemplare knapp über den Boden zurückgeschnitten werden, sodass sie im nächsten Jahr erneut austreiben können.

Fusarium-Welke

Braune Verfärbungen und ein rasches Absterben ganzer Triebe deutet auf die Fusarium-Welke hin. Auch sie entsteht durch einen Pilz, der jedoch deutlich seltener auftritt als die Phoma-Welke. Da diese Erkrankung bei den ersten sichtbaren Symptomen sehr weit fortgeschritten ist, hilft lediglich ein radikaler Rückschnitt.

Graufäule

Eine weitere Pilzerkrankung, die zu braunen Verfärbungen führt, ist die sogenannte Graufäule. Sie tritt oft während oder kurz nach längeren Regenwetterperioden auf und ist an graubraunen Flecken erkennbar. In diesem Fall helfen Fungizide und eine möglichst trockene Haltung. Achten Sie darauf, nicht über die Blätter, sondern direkt in das Substrat zu gießen.

Expertentipp

Eher trockene, halbschattige und vor Wind sowie Regen geschützte Standorte beugen den meisten Erkrankungen an Waldreben vor. Setzen Sie die Pflanzen tief in die Erde und sorgen Sie zudem für gute Drainage.

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