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Kletterpflanzen

Clematis-Spalier – kreative Ideen für den Eigenbau

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Clematis-Spalier - kreative Ideen für den Eigenbau

Clematis, auch Waldreben genannt, bestechen durch ihr dichtes Grün und eine üppige Blütenpracht. Damit die Gewächse richtig zur Geltung kommen, benötigen sie ein Spalier, an dem sie in die Höhe wachsen können. Wie man ein kreatives Spalier selbst bauen kann, wird in diesem Beitrag erklärt.

Anforderungen an die Rankhilfe

Anforderungen an die Rankhilfe


Waldreben weisen einen dichten Wuchs auf, der sich aus filigranen Trieben zusammensetzt. Das bedeutet, dass das Spalier keine zu hohen Lasten aufnehmen muss. Stattdessen sollte eine große Anzahl an Rankhilfen in der Form von horizontalen Streben im Vordergrund stehen. Die eher dünnen Triebe haben eine begrenzte Reichweite, kommen jedoch mit jeder Querstrebe weiter voran.

Da die Pflanzen nur bedingt winterhart sind, wird ein meist intensiver Rückschnitt nötig. Das Spalier kann deshalb im Winter oder im Frühjahr repariert oder angepasst werden. Das reduziert die Anforderungen an die Konstruktion und macht den Eigenbau besonders einfach.

Konstruktionen aus Holz

Konstruktionen aus Holz
Ein einfaches Spalier lässt sich aus Holzlatten oder dünnen Kanthölzern bauen. Für die senkrechten Pfosten reichen Querschnitte von 3×3 oder 4×4 Zentimetern aus, die mit Hilfe von einfachen Einschlaghülsen im Boden verankert werden. Pfostenabstände von rund einem Meter sorgen dafür, dass einfache Dachlatten die Lasten der Pflanzen gut aufnehmen und tragen können. Alternativ sorgen gehobelte Leisten für eine edlere Optik.

Die Verbindung sollte nicht über einfache Holzschrauben erfolgen, da schwindendes oder quellendes Holz den Sitz der Schrauben rasch lockern kann. Bohren Sie stattdessen Löcher in die Pfosten und Leisten. Sichern Sie die Verbindungen mit durchgehenden Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern. Diese Verbindungen geben auch im lockeren Zustand ausreichend Halt und lassen sich einfach nachziehen. Zudem macht das den Austausch einzelner Hölzer nach dem Rückschnitt jederzeit möglich.

Expertentipp

Einfacher und filigraner als eine schlanke Holzbauweise sind Spanndrähte. Ein Edelstahlseil mit einem Durchmesser von wenigen Millimetern lässt sich entweder in der Form einzelner Stücke oder als durchlaufendes Endlosseil mit wenig Aufwand spannen. Voraussetzung ist ein Untergrund, in dem sich Haken oder Ösen befestigen lassen. Gut umsetzbar sind beispielsweise einfache Schraubhaken, die mit Dübeln in einer Wand oder direkt in einen Untergrund aus Holz eingeschraubt werden können. Dann kann das Seil an den Enden mit einer Schraubhülse zu einer Öse geformt und eingehängt werden. Besonderen Komfort bietet ein Spannhaken, über den sich die Spannung bei Bedarf durch einfaches Drehen nachjustieren lässt.

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