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Das Gartenhaus ausrichten – so geht’s!

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Das Gartenhaus ausrichten - so geht's!

Ein Gartenhaus ist praktisch. Man kann darin Gartengeräte und Werkzeug bequem griffbereit lagern, Pflanzen und Gartenmöbel überwintern und auch verschmutzte Gummistiefel oder das Sandkastenspielzeug der Kinder unterbringen, ohne damit Schmutz ins Haus zu tragen. Doch bevor man ein Gartenhäuschen aufstellt, sollte man sich genau überlegen, wo es stehen soll und in welche Richtung Türe und Fenster zeigen. Eine nachträgliche Änderung ist nämlich zumeist nur noch schwer möglich und die falsche Ausrichtung kann sehr unbequem werden.

Wo soll das Gartenhaus stehen?

Grundsätzlich sollte ein Gartenhaus so aufgestellt sein, dass man bequem Zugang dazu hat, wenn man mehrmals kurz hintereinander Gegenstände hineinstellen oder herausholen möchte. Es sollte aber auch das Aussehen des Gartens nicht stören oder die Aussicht auf attraktive Blumenbeete behindern. Andererseits kann es durchaus eine gute Idee sein, das Häuschen so aufzustellen, dass man den Kompost oder auch eine unattraktiv aussehende Pumpe dahinter verstecken kann.

Die Bodenbeschaffenheit bedenken

Die Bodenbeschaffenheit bedenken

Damit das Gartenhaus gerade steht, sollte man einen Bereich mit möglichst ebenem Boden wählen, wo man auch ein Fundament bauen kann. Der Untergrund sollte also nicht zu hart oder steinig für Grabarbeiten sein. Insbesondere wenn das Häuschen aus Holz gebaut werden soll, ist es außerdem ratsam feuchte Böden zu meiden. Auf ihnen braucht Holz nämlich besonders viel Pflege, damit es nicht schon bald zu verrotten beginnt. Zudem kann die Feuchtigkeit in das Gartenhaus eindringen und dort zu Schimmelbildung führen oder gelagerte Sitzpolster durchnässen.

Prüfen Sie die Bauvorschriften

Prüfen Sie die Bauvorschriften
Bevor Sie sich endgültig für einen Aufstellungsort entscheiden, sollten Sie sich aber auch informieren, welche baulichen Vorschriften möglicherweise dafür gelten. So darf man zum Beispiel oft nicht direkt an der Grenze zum Nachbargrundstück bauen und es kann auch Bestimmungen zur maximalen Höhe des Gebäudes geben. Im Zweifelsfall erkundigen Sie sich am besten beim zuständigen Bauamt, ob der gewünschte Standort zulässig ist, oder wie weit Sie vom Nachbarzaun abrücken müssen.

Die Platzierung der Türe

Die Platzierung der Türe
Bei der Entscheidung, in welche Richtung die Türe zeigen soll, sollte man wieder die Bequemlichkeit des Zutrittes bedenken. Jedes Mal um das ganze Gartenhaus herumzugehen, wenn man schnell einen Spaten oder Blumentopf holen möchte, kann sehr lästig sein und bei einem größeren gefüllten Pflanzkübel kann einem der zusätzliche Weg mit der Last überhaupt zu schwer werden. Wenn Sie auch größere Gegenstände wie Rasenmäher oder Schubkarre unterbringen wollen, sollten Sie zudem darauf achten, dass vor der Türe genügend Platz ist, diese im Notfall auch zu wenden, ohne dass Sie am Zaun oder an der Hauswand hängen bleiben oder in ein Beet fahren.

Die Windrichtung beachten

Prüfen Sie vor der Wahl der Ausrichtung der Türe und Fenster aber auch, aus welcher Richtung der Wind am häufigsten bläst. Am besten bringt man beides an der windgeschützten Seite unter. Das verhindert, dass ein zum Lüften offen gelassenes Fenster von einem plötzlichen heftigen Windstoß zerschlagen wird. Außerdem können Sie dann während der Gartenarbeit die Türe offen stehen lassen, ohne Gefahr zu laufen, dass der Wind Staub oder Herbstlaub in das Gartenhaus bläst oder gar Verwüstungen darin anrichtet.

Expertentipp

Auch wenn die Bauvorschriften es nicht vorsehen, ist es ratsam, vor der Errichtung des Gartenhauses die Nachbarn zu informieren und um Einwilligung zu bitten. Dann sind sie von der Veränderung und möglichem Baulärm bei der Aufstellung weniger überrascht und reagieren oft schon deshalb toleranter, weil Sie so nett und rücksichtsvoll waren. Und wer weiß: Möglicherweise hat Ihr Nachbar ja auch einen guten Rat zur praktischen Einrichtung des Häuschens für Sie parat oder bietet gar an, Ihnen bei der Arbeit zu helfen.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Maudib

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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