Connect with us

Kräuterpflanzen

Der beste Standort für Oregano

Veröffentlicht

auf

Der beste Standort für Oregano

Südländer im Topf

Südländer im Topf


Oregano ist eines der wichtigsten Gewürzkräuter der italienischen Küche. Mit steigender Beliebtheit der Mittelmeergerichte ist das Kraut immer mehr in Mode gekommen und wird gerne bei leichteren Speisen wie Spaghetti, Mozzarella und Fisch eingesetzt. Oregano ist mit dem Majoran verwandt und schmeckt aromatisch-herb. Das Küchenkraut kann ganzjährig geerntet werden und seine interessanten Wirkstoffe können bei Magen-Darmbeschwerden sowie bei Infektionen der Atemwege Linderung verschaffen.

Kräuteranbau im Pflanzentopf

Kräuteranbau im Pflanzentopf
Oregano eignet sich hervorragend zum Anbau in Töpfen, im Freibeet, im Hochbeet, im Balkonkasten oder auch als Zimmerpflanze auf der Fensterbank. Wie die meisten Kräuter ist auch der Oregano eine recht anspruchslose Pflanze, vorausgesetzt der Standort wurde gut gewählt und das Küchenkraut wird nicht zu stark bewässert.

Oregano liebt es warm und trocken

Oregano liebt es warm und trocken
Damit die Pflanze ihr volles Aroma erreicht, braucht sie einige Stunden Sonne pro Tag. Die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze wächst mittlerweile weltweit in wärmeren und trockenen Gebieten. Diese Verhältnisse möchte er auch im Garten haben. Oregano bevorzugt einen sonnigen, windgeschützten Standort auf kalkhaltigem und lockerem Boden und darf nicht zu feucht gehalten werden. Die meisten Oreganosorten sind zwar frosthart, aber bei sehr niedrigen Temperaturen im Winter benötigt die mediterrane Pflanze einen leichten Winterschutz. Um den Oregano winterfest zu machen, wird er am besten mit einer dicken Laubschicht oder mit Tannenreisig abgedeckt. Zusätzliche Düngergaben sind nicht erforderlich.

Im Kräutertopf auf der Fensterbank fühlt sich der Oregano gleich wohl wie im Freiland, braucht aber genauso mehrere Stunden Sonne pro Tag. Der optimale Standort sind Fenster, die nach Süden, Westen oder Südwesten zeigen.

In der Regel werden die Jungpflanzen ab Mai in den Garten gepflanzt. Oregano kann aber auch ab Ende Mai bis Anfang Juni direkt ins Beet ausgesät werden. Die frischen Blätter werden vor und während der Blüte zwischen Juli und Oktober geerntet und bereichern viele Gerichte.

Expertentipp

Giftige Schädlingsbekämpfungsmittel haben im Kräuterbeet und im Kräutertopf nichts zu suchen, auch bei Nachbarpflanzen ist auf das Ausbringen von Chemie zu verzichten. Wer Oregano in Bioqualität pflanzen möchte, muss auch Erde, Dünger und Pflanzenschutz entsprechend wählen.

Häufig gestellte Fragen

Können die Blüten auch gegessen werden?

Die rosa-violetten Blüten sind besonders insektenfreundlich und können gemeinsam mit den Blättern in der Küche verwendet werden.

Muss Oregano geschnitten werden?

Nach der Blütezeit im Oktober sollte der Oreganobusch zurückgeschnitten werden. Durch diese Pflegemaßnahme behält er seine kompakte, polsterförmige Wuchsform.

Kann Oregano getrocknet werden?

Am intensivsten schmeckt Oregano, wenn die Blätter frisch geerntet werden. Im Herbst empfiehlt es sich aber, etwas für den Winter einzufrieren oder zu trocknen. Oregano sollte an der frischen Luft getrocknet werden. Dies dauert zwar länger, erhält jedoch das volle Aroma. Eilige können auch den Backofen verwenden, optimal ist eine Temperatur zwischen 30 und 50 Grad Celsius.

5/5 - (1 Bewertungen)

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Bildquellen:

© pixabay.com/RedbudPatriot
© www.istockphoto.com/MEDITERRANEAN
© www.istockphoto.com/MmeEmil
© www.istockphoto.com/merc67

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär