„Lucky Bamboo“ der Name verrät schon, dass der Glücksbambus seinen Ursprung nicht in Asien, sondern im westafrikanischen Kamerun hat. Er gehört zur Gattung der Drachenbäume und zählt zu den Spargelgewächsen. Man kann sogar Dünger für den sogenannten Glücksbambus selber herstellen. Wie es funktioniert und was dafür benötigt wird, erfahren Sie in diesem Artikel.
Dünger für Glücksbambus selber machen
Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen geeigneten Dünger für Ihren Glücksbambus selbst herzustellen. Es ist allerdings darauf zu achten, dass nicht überdüngt wird, da das die Pflanze schaden kann. Hier ist insbesondere zu berücksichtigen, ob es sich um eine Topfpflanze oder um eine frei stehende Pflanze handelt, da die Menge des Düngers dabei bedacht einzusetzen ist.
Im Folgenden erfahren Sie die Eigenschaften der verschiedenen Dünger: Organisch-, mineralisch- und organisch-mineralische NPK Dünger.
Organischer Dünger
Hier eignet sich besonders gut der eigene Gartenkompost, weil dieses Verfahren besonders ökologisch und wirtschaftlich ist. Die verrotteten Garten- und Küchenabfälle liefern eine humusreiche Komposterde, die reich an Vitaminen, Phosphor, Kalium und Stickstoff ist. Die organische Düngung ist auch deshalb sinnvoll, weil sie keine zusätzlichen Stickstoffe in die empfindlichen Ökosysteme einbringen. Dieser Dünger eignet sich deshalb hervorragend zum Düngen für Ihren Glücksbambus.
Mineralischer Dünger
Die Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Kalisalze und Kalk stammen zum Teil aus dem Bergbau, oder sie werden in aufwendigen Produktionsverfahren chemisch hergestellt. Als Granulat in flüssiger- oder auch Pulver Form werden sie dann über den Vertrieb angeboten. Bei Ihrem Glücksbambus sollten Sie allerdings wegen des hohen Salzgehalts auf mineralische Dünger verzichten.
Organisch-mineralische NPK Dünger
Ein NPK Dünger muss mindestens die drei Elemente (N steht für Stickstoff) Stickstoff, (P) Phosphor, und (K) Kalium enthalten. Diese Elemente benötigen Pflanzen zum Wachsen und Gedeihen. Der NPK Dünger wird in flüssiger und fester Form angeboten. Hier ist allerdings zu beachten, dass diese Dünger den PH-Wert des Bodens beeinflussen können. Der Glücksbambus gedeiht am besten bei leicht saurem pH-Wert von etwa 6,5. Deshalb ist hier genau auf die Eigenschaften des Düngers zu achten.
Expertentipp
Die Brennnesseljauche ist unter Biogärtnern ein wahres „Lebenselixier“ und vor allem sehr einfach herzustellen.
Dafür benötigen Sie einige Triebe der kleinen- oder großen Brennnessel. Diese können leicht mit einer Schere klein geschnitten werden und in einem Eimer oder ein ähnliches Gefäß gelegt werden. Sie können dabei selbst bestimmen, welche Menge für Sie am sinnvollsten ist. Anschließend gießen Sie Wasser auf. Dann das Ganze so verrühren, dass alle Brennnesseln komplett unter Wasser gedrückt werden. Das Gefäß kann am besten mit einem luftdurchlässigen Stoff abgedeckt werden, damit die Gärgase entweichen können. Die Jauche sollte einmal am Tag umgerührt werden. So können Sie regelmäßig überprüfen, ob noch Blasen aufsteigen. Sobald die Blasenbildung nicht mehr zu sehen ist, kann die Brennnesseljauche für Ihren Glücksbambus verwendet werden.
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