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Dünger

Effektiver Dünger gegen Klee

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Effektiver Dünger gegen Klee

Ob Weiß-, Sauer- oder Hornklee – Aufgrund seiner Wuchseigenschaften macht der „Glücksbringer“ Gartenbesitzern das Leben schwer. Befällt er den Rasen, schwächt er die Graswurzel und fördert das Wachstum weiterer Unkraut-Arten. Abhilfe schaffen mechanische Maßnahmen, aber auch Dünger. Damit letzterer wirken kann, muss zunächst die jeweilige Kleesorte identifiziert werden.

Warum sollte Klee entfernt werden?

Warum sollte Klee entfernt werden


Klee besitzt die Eigenschaft, gedrungen zu wachsen. Durch Samen und Ausläufer gedeiht er fast ganzjährig im heimischen Garten. Insbesondere Weißklee ist dafür bekannt, sich rasch über den ganzen Rasen auszubreiten. Aufgrund seiner geringen Wuchshöhe lässt er sich kaum mit dem Rasenmäher entfernen. Die großflächigen Blätter nehmen dem Gras die Lebensgrundlage, indem sie es vor Licht abschirmen. Darüber hinaus locken die nektarreichen Blüten Bienen und andere Insekten an, die eine Gefahr für Kinder und Allergiker darstellen.

Dünger gegen Klee: Welche Mittel helfen?

Dünger gegen Klee Welche Mittel helfen
Klee lässt sich durch eine Vielzahl biologischer und mechanischer Methoden beseitigen. Der Einsatz chemischer Mittel ist nicht erforderlich. Grundsätzlich gilt: Unkraut, das sich großflächig ausbreitet, weist auf eine ungünstige Nährstoffzusammensetzung des Bodens hin. Abhilfe schaffen Maßnahmen wie Wässern, Düngen und Vertikutieren. Doch Achtung! Dünger ist nicht gleich Dünger. Welches Mittel sich zur Entfernung des Unkrauts eignet, hängt von der jeweiligen Kleesorte ab.

Weißklee

Weiß- beziehungsweise Kriechklee kann seinen weißen, kugelförmigen Blüten erkannt werden. Er blüht von Mai bis Oktober, seine Wuchshöhe beträgt 5 bis 20 cm. Weißklee deutet auf einen nährstoffarmen, kalkhaltigen Boden hin, dem es an Stickstoff mangelt.

Sauerklee

Sauerklee gehört zur Familie der Sauerkleegewächse und umfasst circa 800 verschiedene Arten. In Deutschland blüht von April bis Juni, zeichnet sich durch seine kelchförmigen, weiß-violetten Blüten aus und wächst 5 bis 15 cm hoch. Ein von Sauerklee befallener Rasen spricht für einen kalkarmen, sauren Boden.

Hornklee

Als Schmetterlingsblütler gehört Hornklee zur Familie der Hülsenfrüchtler. Die doldenförmigen, gelben Blüten blühen von Juni bis August, die Wuchshöhe beträgt 10 bis 30 cm. Hornklee gedeiht besonders gut auf stickstoffarmen Böden.

Schritt 1: Vertikulieren

Bevor Sie zum Dünger greifen, sollten sie den Rasen gründlich vertikutieren. Vertikulieren bereitet den Boden optimal vor, indem er ihn mit reichlich Sauerstoff versorgt. Darüber hinaus wird das Unkraut beschädigt, so dass der Dünger besser in den Boden gelangen kann. Vertikulieren eignet sich zudem hervorragend, um Klee vorzubeugen. Der Wuchs der Grashalme wird gestärkt, Klee und andere Unkrautarten geschwächt.

Schritt 2: Düngen

Nachdem Sie den Rasen vertikutiert haben, können Sie um Dünger Ihrer Wahl greifen. Gegen Horn- und Weißklee helfen Düngemittel, die den Boden mit reichlich Stickstoff versorgen. Sehr gut eignen sich Hornmehl und Hornspäne, da sie den Stickstoffmangel ausgleichen und frei von Phosphat sind.

Phosphathaltiger Dünger ist nicht zu empfehlen, da er das Kleewachstum fördert. Dasselbe gilt für Sauerklee, allerdings sollte der Boden bei dieser Kleesorte zusätzlich mit Kalk versorgt werden. Wie viel Dünger benötigt wird, hängt vom Kleewachstum sowie von dem jeweiligen Produkt ab. Nutzen Sie Hornspäne, genügen 50 Gramm pro Quadratmeter. Fertige Produkte, beispielsweise Dünger aus dem Baumarkt, sollte entsprechend der Herstellerangaben eingesetzt werden.

Expertentipp

Achten Sie darauf, den Rasen regelmäßig zu wässern. Ein schlecht bewässerter Boden fördert das Wachstum von Klee, da das Unkraut im Gegensatz zu anderen Rasenpflanzen sehr gut mit Trockenheit zurechtkommt. Bewässern Sie den Boden gründlich, nachdem Sie ihn gedüngt haben. Durch die Feuchtigkeit kann sich der Dünger besser verteilen und seine Wirksamkeit optimal entfalten.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/tioloco

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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