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Zimmerpflanzen

Einblatt hat braune Blattspitzen – was tun?

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Einblatt hat braune Blattspitzen - was tun

Mit ihren glänzend grünen Blättern und dem von einem weißen Hochblatt umrahmten cremefarbenen Blütenkolben ist das Einblatt eine elegante und außergewöhnliche Zimmerpflanze, die äußerst dekorativ ist. Braune Blattspitzen stören nicht nur das gesamte Erscheinungsbild, sondern sind auch ein Anzeichen dafür, dass die Lebensbedingungen des Einblatts nicht optimal sind.

Damit das Einblatt erneut zu seiner vollen Vitalität und Schönheit zurückfindet, gilt es herauszufinden, warum sich die Blattspitzen braun verfärben.

Viele Ursachen sind möglich

Wie jede Zimmerpflanze hat auch das Einblatt in vielerlei Hinsicht seine ganz speziellen Bedürfnisse.

Sind die Lebensbedingungen für die Pflanze nicht optimal, zeigt das Einblatt dies mit einer Braunfärbung der der Blattspitzen an. Verschiedene Faktoren können dafür verantwortlich sein:

  • Lichtverhältnisse
  • Luftfeuchtigkeit
  • Gießen und Düngen
  • Schädlingsbefall
  • zu kleiner Topf

Optimale Lichtverhältnisse

Optimale Lichtverhältnisse


An seinen natürlichen Standorten in den tropischen Wäldern Südamerikas muss das Einblatt mit vielen weiteren Pflanzen um ausreichenden Platz und um das notwendige Licht konkurrieren. Die Pflanze hat sich im Laufe der Evolution an diese Bedingungen optimal angepasst und kommt daher mit recht wenig Licht aus. Bei der Wahl des richtigen Standorts im Zimmer müssen daher folgende Dinge beachtet werden:

  • Das Einblatt verträgt keine direkte Sonneneinstrahlung
  • Es benötigt nur wenig Tageslicht und gedeiht auch im Schatten

Ist das Einblatt zu viel der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt, werden die Blattspitzen braun. Ein Standortwechsel kann Abhilfe schaffen.

Möglichst hohe Luftfeuchtigkeit

Möglichst hohe Luftfeuchtigkeit
In den Tropen herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit von rund 70 Prozent. Ist die Luft zu trocken, verfärben sich die Blattspitzen braun.

In der Wohnung ist die perfekte Luftfeuchtigkeit für das Einblatt kaum zu erreichen. Doch sollte für die Pflanze durch regelmäßiges Besprühen der Blätter die Luftfeuchtigkeit auf mindestens 50 Prozent erhöht werden.

Vor allem im Sommer kann zu trockene Luft schnell zu braunen Blattspitzen führen. Im Sommer sollte die Pflanze daher noch häufiger besprüht werden. Die Blüten müssen dabei jedoch immer ausgespart werden.

Richtig gießen und düngen

Richtig gießen und düngen
Das Gießen des Einblatts ist nicht ganz so einfach und sollte keinesfalls nach einem festen Zeitplan erfolgen. Stattdessen ist ein wenig Fingerspitzengefühl notwendig, denn die Wassermenge muss an den jeweiligen Bedarf der Pflanze angepasst werden.

Das Einblatt benötigt ein gleichbleibend feuchtes Substrat. Sobald die oberste Erdschicht trocken ist, kann die Pflanze wieder gegossen werden. Ideal ist zimmerwarmes und kalkfreies Wasser.

Grundsätzlich wird das Einblatt von Oktober bis zum Januar nur sparsam gegossen. In dieser Zeit durchlebt die Pflanze ihre Vegetationspause.

Auch die richtige Dosierung der Nährstoffe ist für ein gesundes Gedeihen der Pflanze wichtig. In der Blütezeit wird das Einblatt alle zwei Wochen mit einem Flüssigdünger versorgt. In der Vegetationspause im Winter benötigt die Pflanze nur hin und wieder ein wenig Dünger.

Erhält das Einblatt zu viele Nährstoffe, zeigt sich dies schnell an braunen Blattspitzen. Die empfohlene Dosierung des Düngemittels sollte daher auf keinen Fall überschritten werden.

Schädlingsbefall und Umtopfen

Schädlingsbefall und Umtopfen
Erhält das Einblatt zu wenig Wasser, ist die Pflanze anfällig für Spinnmilben. Ein Befall zeigt sich unter anderem an braunen Blattspitzen.

Eine optimale Wasserversorgung vermindert die Gefahr eines Befalls. Bei bereits vorhandenen Spinnmilben hilft das Abbrausen mit Wasser oder eine Behandlung mit Neemöl.

Ist der Topf zu klein, können die Wurzeln des Einblatts nicht mehr genügend Wasser aufnehmen. Die Umgebung wird daher für die Pflanze zu trocken. Dies zeigt das Einblatt durch braune Blattspitzen an. Das Umtopfen in einen größeren Topf sorgt schnell für Abhilfe.

Expertentipp

Das Einblatt eignet sich ideal zur Hydrokultur. Damit wird auch die Wasserversorgung ein wenig einfacher, sodass die Gefahr von braunen Blattspitzen deutlich geringer ist.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/GavinD

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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