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Bewässerung

Eine Bewässerung für Tomaten selber bauen – Tipps und Tricks

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Eine Bewässerung für Tomaten selber bauen - Tipps und Tricks

Geht man im Sommer an Gärten vorbei, leuchten einem oft reife Tomaten entgegen. Kein Wunder, denn kaum ein Gärtner möchte auf die schmackhafte und vielseitige Frucht aus dem eigenen Garten verzichten. Außerdem sind Tomaten relativ genügsam, wenn es um die Pflege geht. Hin und wieder ausgeizen und das Höhenwachstum begrenzen reicht aus, damit die Pflanzen schöne Früchte bilden. Allerdings mögen Tomatenpflanzen einen direkten Wasserkontakt überhaupt nicht.

Was ist grundsätzlich bei der Bewässerung von Tomaten zu beachten

Was ist grundsätzlich bei der Bewässerung von Tomaten zu beachten


Die wichtigste Regel bei der Bewässerung von Tomaten lautet: Stängel oder die Blätter der Pflanzen dürfen beim Gießen nicht mit Wasser in Berührung kommen. Der Grund ist, dass die Feuchtigkeit einen idealen Nährboden für die Braunfäule darstellt. Diese Erkrankung wird durch einen Pilz verursacht, der die Pflanzen in jeder Wachstumsphase befallen kann. Sogar noch kurz vor der Ernte können alle Pflanzen dadurch vernichtet werden. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme sollten Sie deshalb die untersten Blatttriebe entfernen. Beim Gießen sollte man generell eher sparsam mit dem Wasser umgehen. Der Boden sollte feucht sein, aber nicht komplett durchnässt werden.

Pflanztöpfe zur einfachen Bewässerung von Tomaten

Pflanztöpfe zur einfachen Bewässerung von Tomaten
Zur Bewässerung von Tomaten sind ganz normale Pflanztöpfe eine einfache, aber effektive Lösung. Ob Sie PVC- oder Tontöpfe bevorzugen, bleibt Ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass sie ein Loch im Boden haben. Neben jeder Pflanze graben Sie einen der Töpfe bis etwa zur Hälfte ein. Wenn Sie gießen, füllen sie das Wasser nur in die Töpfe. Von dort aus sickert es dann langsam zu den Wurzeln der Tomatenpflanzen, ohne in direkten Kontakt mit der Pflanze selbst zu kommen.

Tropfenbewässerungsanlagen sind die elegante Lösung

Tropfenbewässerungsanlagen sind die elegante Lösung
Die Bewässerung mittels Pflanztöpfen ist zwar effektiv, eleganter und professioneller sind jedoch Tropfenbewässerungsanlagen. So eine Anlage benötigt zwar einiges an Einzelteilen, dennoch ist sie auch von Laien relativ unkompliziert installierbar. Damit es später keine Probleme im Betrieb gibt, benötigen Sie mindestens die folgenden Komponenten:

  • Verlegerohre für die Wasserzufuhr
  • L- und T-Stücke zur Richtungsänderung und Verzweigung der Verlegerohre
  • Schnellanschluss oder Verbinder zum Wasserhahn
  • Tropfer und Pfeiltropfer mit PVC-Rohren

Achten Sie bei den Tropfern und Pfeiltropfern darauf, dass dem Produkt vorgefertigte Schablonen für die Lochung beiliegen. Das vereinfacht später das Anbringen der nötigen Tropflöcher erheblich.

Überprüfen Sie unbedingt auf die Maße der Anschlüsse

Achten Sie auf jeden Fall auf die richtigen Anschlüsse für den Schnellanschluss oder Verbinder zum Wasserhahn. Dieser Tipp mag komisch klingen, aber oft stellen Gärtner nach dem Kauf einer Tropfenbewässerungsanlage fest, dass diese nicht mit dem installierten Wasserhahn kompatibel ist. Überprüfen Sie also lieber noch einmal den Durchmesser des Wasserhahns. Alternativ kann die Anlage durch eine Regentonne befüllt werden. Hier muss zusätzlich eine Gartenpumpe in das System integriert werden, die den nötigen Wasserdruck aufbaut. Die Pumpe sollte hier einen Druck zwischen sechs und zwölf Bar aufbauen können.

Expertentipp: Eine Überdachung für Tomaten bauen

Alle Bewässerungsanlagen bringen jedoch nichts, wenn die Nässe von Oben kommt. Regen kann man nun einmal nicht verhindern. Dass die Pflanzen nicht durch Regen nass werden, können Sie nur auf zwei Arten verhindern. Entweder Sie pflanzen die Tomaten in einem Gewächshaus oder errichten eine provisorische Überdachung, falls die Pflanzen im Freiland stehen. Für die provisorische Überdachung reichen schon vier Stützen und eine Rolle Folie aus.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/DiyanaDimitrova

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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