Die Blätter des Eukalyptus erstrahlen das gesamte Jahr über in einem schimmernden Blauton. Selbst im Winter behält die Pflanze ihre Blätter. Vertrocknet das Laub oder fällt es ab, sind meist Fehler in der Pflege dafür verantwortlich. Die häufigsten Pflegefehler stellen wir hier dar.
Ein falscher Standort
Eukalyptus kommt ursprünglich aus warmen Gebieten Australiens und Tasmaniens. Er ist an eine warme und trockene Umgebung gewohnt. Doch auch mit kühleren Temperaturen kommt er gut zurecht, sofern er ausreichend Licht erhält. Bereits ein geringer Lichtmangel führt zum Verlust der blauen Blattfarbe. Ein dauerhaft zu dunkler und dazu auch noch zu kühler Standort geht mit einem Verlust der Blätter einher.
Eine falsche Überwinterung

Es gibt nur eine einzige Eukalyptus-Sorte, welche auch in unseren Breitenkreisen winterhart ist. Dies ist der Eucalyptus gunnii, der mit bis zu minus 20 Grad Celsius zurechtkommt. Selbst diejenigen Exemplare, welche im Handel oft mit einer bedingten Winterhärte ausgezeichnet werden, überstehen meist nur wenige Minusgrade. Im Winter darf der Eukalyptus keinesfalls im Freien verweilen. Das Überwinterungsquartier sollte nicht zu warm sein; Minusgrade dürfen jedoch nicht vorherrschen. Das geeignete Quartier ist hell und kühl, bei etwa 15 Grad Celsius. Gönnen Sie dem Eukalyptus eine Ruhepause während der Wintermonate. Gießen Sie regelmäßig, aber sparsam. Auf eine Düngung verzichten Sie vollständig.
Falsche Bewässerung und Düngung

Im Rahmen der richtigen Pflege spielen auch die Bewässerung sowie die Düngung des Eukalyptus eine entscheidende Rolle. Die Pflanze ist aufgrund ihrer Herkunft zwar an Hitze und Trockenperioden gewöhnt. Gießen Sie Ihren Eukalyptus dennoch regelmäßig. Lassen Sie das Substrat zwischenzeitlich kurz antrocknen, jedoch niemals vollständig austrocknen. Vermeiden Sie Staunässe. Diese verursacht Wurzelfäule. Folglich werden auch die oberirdischen Pflanzenteile nicht mehr ausreichend versorgt, die Blätter vertrocknen und fallen ab. In der Wachstumsphase ist eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen wichtig. Düngen Sie in Abständen von etwa zwei Wochen mit einem flüssigen Düngemittel.
Staunässe vorbeugen
Das richtige Substrat trägt einen wesentlichen Bestandteil zur Pflege des Eukalyptus bei. Grundsätzlich fühlt sich die Pflanze in gewöhnlicher Pflanzenerde wohl. Lockern Sie diese mit etwas Kompost oder Hornspänen auf. So wird sie durchlässiger und lockerer. Staunässe wird vermieden. Legen Sie auf dem Boden des Topfes eine gute Drainage an. Verwenden Sie hierfür eine Schicht Kies, Blähton oder Tonscherben. Lassen Sie außerdem kein Wasser im Untertopf stehen. Leeren Sie diesen regelmäßig, um Staunässe und daraus resultierende Wurzelfäule zu vermeiden.
Expertentipp
Eukalyptus kann während der Sommermonate auf dem Balkon oder der Terrasse kultiviert werden. Dort stellen seine blauen Blätter nicht nur ein optisches Highlight dar. Der typische Geruch des Eukalyptus vertreibt zudem Insekten wie Stechfliegen und Mücken. Eine Eukalyptus-Pflanze vor der Balkontüre hält Insekten vom Eindringen in die Wohnung fern. Die Blätter eignen sich außerdem zur Zubereitung von aromatischem Eukalyptus-Tee.
Lassen Sie uns wissen, wenn Ihnen der Beitrag gefällt. Das ist für uns der einzige Weg herauszufinden, ob wir etwas besser machen können.
Die neusten Kommentare