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Kräuterpflanzen

Ist Zitronenmelisse essbar oder nicht?

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Ist Zitronenmelisse essbar oder nicht

Die Zitronenmelisse, auch unter dem Namen Zitronenkraut bekannt, ist ein beliebtes Küchenkraut und sollte in keinem Kräutergarten fehlen. Die enge Verwandte der Minze stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet und wird heute hauptsächlich in den wärmeren Regionen Europas geschätzt und angepflanzt.

Ist die Zitronenmelisse essbar oder eher nicht?

Ist die Zitronenmelisse essbar oder eher nicht


Zitronenmelisse ist nicht nur essbar, sondern bringt mit ihrem erfrischenden und zitronigen Aroma eine ganz besondere Note in viele Gerichte.

Frisch geerntet, lässt sich die Zitronenmelisse für Salate, Geflügel, Wildgerichte, Fisch und zum Verfeinern von Quark verwenden.

Zitronenmelisse pflanzen und ernten

Zitronenmelisse pflanzen und ernten
Am besten gedeiht die pflegeleichte Zitronenmelisse an einem sonnigen bis halbschattigen Standort mit einem durchlässigen, nicht zu trockenen Boden. Die starkwüchsige, mehrjährige Pflanze benötigt viel Licht, aber noch mehr Platz, denn sie verbreitet sich durch Selbstaussaat als auch durch Ausläufer. Das Gewürz- und Heilkraut wird zwischen 40 cm und 90 cm hoch und entwickelt an aufrechten Stängeln ab Ende Juni weiße, gelbliche oder bläuliche Blüten, die von Bienen und anderen Insekten als Futterquelle sehr geschätzt werden. Die Zitronenmelisse führt deshalb auch den Beinamen „Bienenweide“.

Die Erntezeit reicht von Juli bis Oktober. Einzelne Blätter können natürlich das ganze Jahr über von der Pflanze entnommen werden, die meisten Aromastoffe speichert die Pflanze allerdings kurz vor der Blüte. Dann ist auch die beste Erntezeit für die aromatische Gewürzpflanze. Die Stängel werden dazu knapp 10 cm über dem Boden abgeschnitten. Das fördert eine weitere Ernte im September.

Zitronenmelisse – vielseitig und gesund

Zitronenmelisse - vielseitig und gesund
Neben der Verwendung als Küchenkräuter kommt sie auch mit großem Erfolg als Heilkraut zum Einsatz.

Verwendung als Küchengewürz:

  • Limonaden
  • für Cocktails und Bowlen
  • Eis
  • Kuchen
  • Marinaden und Pesto
  • Salate
  • Fischgerichte

Verwendung als Heilkraut:

  • Angst- und Schlafstörungen
  • Nervosität und Erschöpfungszustände
  • Magen-Darm Probleme
  • nervöse Herzbeschwerden
  • Krämpfe und Blähungen
  • Appetitlosigkeit
  • Insektenstiche

Expertentipp

Am besten schmeckt Zitronenmelisse, wenn sie frisch geerntet und gleich verwendet wird. Dann entfaltet sie ihr volles Aroma. Sie kann aber auch auf Vorrat geschnitten werden. Die Enden der geschnittenen Stängel in ein feuchtes Küchentuch einwickeln und im Kühlschrank lagern – so hält sich die beliebte Küchenpflanze etliche Tage. Getrocknet ist sie ideal für die Teezubereitung für Heilanwendungen.

Um mit dem unvergleichlich frischen Geschmack nach Zitrone Speisen zu würzen, lässt sich Zitronenmelisse auch in Öl konservieren. Dazu gibt man etwa zwei Handvoll gewaschene und trocken getupfte frische Blätter und circa 600 ml Öl in ein luftdicht verschlossenes Glas. Das Öl an einem warmen Ort ziehen lassen, zwischendurch umrühren. Nach etwa drei Wochen die Blätter durch Abseihen entfernen – und fertig ist ein hochwertiges und geschmackvolles Öl.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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