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Kübel- / Balkonpflanzen

Kirschlorbeer auf dem Balkon halten

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Kirschlorbeer auf dem Balkon halten

Der Kirschlorbeer wird meistens als pflegeleichte Hecke oder als große Solitärpflanze in den Garten gepflanzt. Doch auch im Kübel macht der Strauch eine gute Figur und kann auf dem Balkon als immergrüner Sichtschutz dienen. Wir erklären hier, wie die robuste Pflanze im Topf kultiviert werden kann und was bei der Pflege zu beachten ist.

Wissenswertes über den Kirschlorbeer

  • Gehört zur Familie der Rosengewächse
  • Stammt aus dem Südbalkan und Kleinasien
  • Ist mit Kirschen und Pflaumen verwandt und nicht mit dem echten Lorbeer
  • Alle Teile der Pflanze sind giftig

Tipps zur Pflanzung

Tipps zur Pflanzung


Vor der Pflanzung steht zunächst die Auswahl der richtigen Sorte. Es gibt Kirschlorbeerarten, die besonders groß werden und es gibt welche, die eher klein bleiben. Aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse im Topf sollte man eher zu einer kleinwüchsigen Variante greifen, da sonst der Topf schnell zu klein wird. Interessante Sorten hierbei sind Otto Luyken, Low N Green und Mount Vernon. Da die Pflanze viel Platz benötigt, wird der Kübel doppelt so groß wie der Wurzelballen gewählt. Zudem muss er winterfest sein, damit er bei Minusgraden nicht reißt oder platzt. Empfehlenswert sind Behälter aus Glasfaser, Beton oder Plastik. Eine Drainageschicht aus Kies im Topf hilft Staunässe zu vermeiden.

Einen geeigneten Standort wählen

Einen geeigneten Standort wählen
Bei der Standortwahl ist der Kirschlorbeer anspruchslos. Er gedeiht sowohl in der vollen Sonne als auch im Schatten. Optimal ist allerdings ein Platz im Halbschatten, da die direkte Sonne vor allem im Winter Schäden an den Blättern verursachen kann. Den Topf der Pflanze stellt man im Sommer auf einen Untersetzer, sodass beim Gießen das abfließende Wasser aufgefangen wird und der Strauch nicht zu schnell austrocknet.

Im Herbst und Winter muss der Untersetzer aber entfernt werden, denn hier führt das stehende Wasser dazu, dass die Wurzeln zu faulen beginnen. Bei der Auswahl des richtigen Substrats ist der Lorbeer nicht wählerisch. Er gedeiht sowohl in normaler Blumenerde als auch in Mutterboden, den man aus dem Garten entnommen hat. Dieser sollte allerdings zuvor mit etwas Hornspänen gemischt werden, da der begrenzte Platz im Topf zu einem erhöhten Nährstoffbedarf führt.

Kirschlorbeer als Kübelpflanze pflegen

Die großen Blätter des Kirschlorbeers sorgen dafür, dass viel Wasser verdunstet. Aus diesem Grund muss immer darauf geachtet werden, dass die Pflanze nicht austrocknet. Vor allem im Sommer ist tägliches Gießen Pflicht, sonst werden die Blätter braun und fallen ab. Auch im Winter achtet man auf eine ausreichende Wasserversorgung, wobei die Frequenz der einzelnen Wassergaben hier nicht mehr so hoch ist wie im Sommer. Die Nährstoffe im Topf sind von dem schnell wachsenden Strauch schnell aufgebraucht. Dünger wird entweder in jedem Frühling als Langzeitdünger in den Topf mit eingebracht, oder man mischt alle paar Wochen dem Gießwasser Flüssigdünger bei.

Expertentipp

Da der Kirschlorbeer im Topf ebenso schnell wächst wie die Verwandten im Garten, ist ein regelmäßiger Rückschnitt unerlässlich. Ein starker Rückschnitt erfolgt am im Frühling, wobei das ganze Jahr über kleinere Korrekturen vorgenommen werden können. Man kürzt im Frühjahr die Triebe bis zur Hälfte ein, oder soweit, wie es der Ästhetik noch zuträglich ist. Auch ein Formschnitt als Kugel ist ohne Probleme möglich. Zum Schneiden verwendet man eine scharfe Gartenschere. Eine elektrische Heckenschere ist nicht zu empfehlen, da diese die Blätter zu sehr verletzt, welche sich dann verfärben und abfallen.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Roman Overko

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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