Connect with us

Beetpflanzen

Kombinationen und Begleitpflanzen für Rosen

Veröffentlicht

auf

Kombinationen und Begleitpflanzen für Rosen

Ein idealer Rosenbegleiter zeichnet sich dadurch aus, dass er die Schönheit der Rosen und ihre Einzigartigkeit unterstreicht. Harmonische Arrangements können mit ähnlichen Blattfarben und formähnlichen Blüten geschaffen werden. Kontrastreiche und spannende Begleiter sind Stauden mit anderen Blütenformen. Im folgenden Artikel werden zahlreiche Pflanzen aufgezeigt, die sich bestens als Rosenbegleiter eignen.

Allgemeines und Grundsätzliches zu Begleitern von Rosen

Grundsätzlich lieben Rosen nährstoffreiche, wasser- und luftdurchlässige, kalkhältige und säurearme Böden. Es ist empfehlenswert. der Rose Begleiter zur Verfügung zu stellen, die ähnliche Ansprüche an die Böden und den Standort haben, wie die Rose selbst, oder zumindest gut mit diesen Verhältnissen zurechtkommen. Die Rose bevorzugt einen lichtdurchfluteten Standort, mit mindestens 5 Sonnenstunden am Tag. Weiters ist zu beachten, dass alle Pflanzen so gesetzt werden, dass sie genug Platz haben, und sich in voller Freiheit entwickeln können. Der Boden für die Rosen sollte weiters tiefgründig und nicht zu feucht sein. Die Begleitpflanzen sollten nicht zu tief und auch nicht zu raumübergreifend wurzeln, da die Rosen nicht sehr gut mit Konkurrenz im Wurzelbereich umgehen können. Schwach wurzelnde Rosensorten sollten daher grundsätzlich einen freien oder nur ganz oberflächlich bepflanzten Radius von etwa 60 cm zur Verfügung haben.

Kräuter als Begleiter von Rosen

Kräuter als Begleiter von Rosen
Kräuter wirken aufgrund ihres Blattschmuckes und ihres aromatischen Duftes wunderbar ergänzend zu den Rosen. Oregano, Minze und Thymian harmonisieren perfekt mit den Rosen und lassen diese aufgrund ihrer zarten Blätter die Rosen noch schöner erstrahlen. Die ätherischen Öle der Kräuter sind verantwortlich dafür, dass Fraßschädlinge auf Distanz gehalten werden. Somit bieten sie den Rosen auch noch zusätzlichen Schutz. Die Bergminze hüllt die Rosen ebenfalls in wunderbaren Duft. Ihre Blütenkerzen bilden herrliche Kontraste zu den runden Rosenblütenköpfen. Die kleinblättrige Bergminze verströmt den ganzen Sommer über einen zarten Duft, der sehr gut mit dem Rosenduft harmoniert. Weinrauten und Purpur-Fenchel schaffen interessante Kombinationen aufgrund ihres faszinierenden Laubes. Auch die Ananas-Minze mit ihren weiß-grünen Blättern und das dezente Currykraut, mit seinen feinen, silbrigen Nadeln sind perfekte Begleiter für die Rosen und unterstreichen ihre zarte Schönheit auf harmonische Weise. Mit ihrem dezenten Aussehen ergänzen sie die Farbenpracht der Rosen in ihrer eleganten Art. Salbei und Lavendel sind bevorzugte Kombinationen zu Beetrosen. Der Lavendel bietet auch einen gewissen Schutz gegen Blattläuse. Man sollte jedoch vorsichtig sein bei der Sortenwahl, denn nicht alle Lavendelsorten sind winterhart. Kaum eine andere Kombination wird öfter gepflanzt wie Rosen und Lavendel.

Ziergräser als Begleiter von Rosen

Ziergräser als Begleiter von Rosen
Ziergräser verleihen dem Rosenbeet einen natürlichen und ganz besonderen Charme. Sie eignen sich hervorragend, um den Rosen im unteren Bereich mehr Volumen zu verleihen. Die duftigen Büschel des Lampenputzergrases wirken bezaubernd zwischen niedrigen und hohen Strauchrosen. Auch das Liebesgras eignet sich hervorragend, jeden Spätsommer verzaubert es zusätzlich mit seiner rotbraunen Blüte. Die Rutenhirse hat eine hübsche Blüte und ist in verschiedenen Sorten erhältlich. Sie macht sich gut im Hintergrund der Rosen. Eine attraktive Zierwirkung hat der Blauschwingel mit seinem bläulichen und kompakten Laub. Auch dieses Ziergras gilt als idealer Beetpartner für die Rosen.

Mögliche Begleiter für Kletterrosen

Das absolute Traumpaar am Klettergerüst sind Kletterrosen und Clematis. Auch Blattschmuckpflanzen sind gut geeignet, um die Kletterrosen zu umrahmen. Ein weiterer möglicher Begleiter der Kletterrosen ist der sogenannte Federmohn. Er hat kupferbeiges Laub und kann bis zu 2 m hoch wachsen.

Blühende Ziersträucher und Stauden als Begleiter von Rosen

Die Bartblume und der Fingerstrauch sind gut als Rosenbegleiter. Auch Schmetterlingsflieder ist ein schöner Begleiter für die Rosen. Sehr interessante Begleiter von Rosen sind Stauden mit anderen Blütenformen. Schleier- und Rispenblüten wirken zu den Rosenblüten sehr spannend. Auch empor wachsende Blütenkerzen harmonisieren wunderbar mit den Rosen. Prachtstauden wie Hoher Phlox oder Zierlauch sind ebenfalls ideale Rosenbegleiter. Weißer Steppensalbei und blauer Rittersporn ergänzen hervorragend jede Art von Rosen. Auch die Zwiebelblume kombiniert mit Ziergräsern verleiht dem Rosenbeet ein bezauberndes Aussehen. Die gelbe Schafgarbe, Schwertlinien und Lupinen verschönern die Rosenbeete im Frühjahr. Bei Strauchrosen eignen sich eine Triebe vom Gold-Hopfen, um mit seinem goldgelben Laub einen schönen Kontrast zum dunklen Laub der Rosen zu bilden.

Die klassischen Begleiter von Rosen

Der Buchsbaum mit seinen glänzenden, kleinen Blättern ist ein harmonischer Rosenbegleiter. Es ist möglich, ihn zwischen die Rosen zu pflanzen, oder auch als Einfassung für Rosenbeete macht er sich wunderbar. Die samtigen Blätter des Frauenmantels umspielen in eleganter Weise die Rosen, er eignet sich perfekt für eine Unterpflanzung von Hochstämmen und auch zwischen Bodendecker-Rosen gepflanzt, kommen beide Pflanzen bestens zur Geltung. Die blauvioletten Blüten des Storchenschnabels harmonieren ebenfalls mit den vielfältigen Rosensorten. Er ist gut mit allen Farbvariationen kombinierbar.

Sommerblumen als Begleiter von Rosen

Rosarote Bart-Nelken bringen in Kombination mit rosaroten Rosen einen romantischen Touch in das Gartenbeet. Majestätische Königskerzen und orangefarbene Kapuzinerkresse sind perfekt für die Untermalung von Hochstämmen. Glockenblumen sind zur Unterpflanzung von niedrigen Rosenbüschen gut geeignet. Sie erreichen eine Wuchshöhe bis zu 15 cm und sie fühlen sich im Halbschatten der Rosen sehr wohl. Viele der kurzlebigen Dauerblüher sorgen von selbst für Nachwuchs im neuen Jahr. Sie eignen sich auch perfekt zum Experimentieren, für neue Kreationen. So wird jedes Jahr Abwechslung geschaffen, und es gibt immer wieder kreative Überraschungen.

Expertentipp

Wichtig für den Gesamteindruck ist es, das Auge nicht zu überfordern mit zu vielen und vor allem starken Farbkontrasten. Zu beachten ist, dass die Pflanzen alle genügend Raum haben, um sich in Freiheit entfalten zu können. Optisch macht es sich gut, Begleitpflanzen zu wählen, die zu den Rosen aufschauen und nicht auf sie hinunterblicken. Vor allem bei den Stauden ist auf dieses Kriterium zu achten.

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Die neusten Kommentare

Gerade populär