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Kräuterpflanzen

Minze – welchen Standort mag sie?

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Minze - welchen Standort mag sie

Die Minze ist ein beliebtes Heil- und Würzkraut, das in keinem Kräuterbeet fehlen darf. Sie verfeinert süße sowie herzhafte Gerichte und verleiht Cocktails eine besondere Note. Außerdem lässt sich aus den frischen oder getrockneten Blättern ein wohlschmeckender Tee zubereiten. Neben der bekanntesten Sorte, der Pfefferminze, gibt es eine Vielzahl weiterer Arten mit jeweils eigener Geschmacksnote, wie beispielsweise die Schoko- oder die Apfelminze. In diesem Beitrag erfahren Sie, an welchem Standort Minze am besten gedeiht.

Der richtige Standort

Das Lippenblütlergewächs stammt ursprünglich aus dem mediterranen Raum. Anders als die meisten südländischen Kräuter, die einen eher kargen und nährstoffarmen Boden bevorzugen, benötigt Minze für ein optimales Wachstum ein nährstoffreiches, humoses Pflanzsubstrat. Vor der Pflanzung in einem Beet sollten Sie deshalb Kompost in den Boden einarbeiten.

Minze im Topf kultivieren

Minze im Topf kultivieren


Minze eignet sich ebenfalls für die Kultur in Töpfen bzw. Kübeln. Verwenden Sie als Substrat eine herkömmliche, torffreie Pflanzerde. Wichtig ist, dass sich im Kübel keine Staunässe bilden kann. Mit einer Schicht aus Blähton oder Tonscherben am Gefäßboden verbessern Sie die Drainage und sorgen dafür, dass Ihre Minze keine nassen Füße bekommt.

Minze ins Beet pflanzen

Minze ins Beet pflanzen
Möchten Sie Ihre Minze im Beet anbauen, sollten Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort auswählen. Da Erde in einem Pflanzgefäß schneller austrocknet als gewachsener Gartenboden, benötigt in Töpfen kultivierte Minze einen halbschattigen Platz und regelmäßige Wassergaben. Ein organischer Dünger, wie Pflanzenjauche, sichert die Nährstoffversorgung während der Wachstumsphase vom Frühjahr bis in den Herbst hinein.

Geeignete Pflanznachbarn

Passende Beetnachbarn für Minze sind unter anderem Koriander, Kerbel und verschiedene Gemüsearten wie Tomaten, Gurken, Zucchini und Kohl. Da Minze dazu neigt sich über Wurzelausläufer unkontrolliert auszubreiten, ist bei der Beetpflanzung eine Rhizomsperre sinnvoll. Eine einfache und günstige Lösung ist ein in die Erde eingegrabener Blumentopf aus Kunststoff, der keinen Boden besitzt.

Expertentipp

Um Krankheiten vorzubeugen, sollten Sie den Standort bei einem Anbau im Freien alle 3 bis 4 Jahre wechseln. Bei der Kultur im Topf benötigt Minze alle 1 bis 2 Jahre ein größeres Pflanzgefäß mit frischem Substrat.

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