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Zierpflanzen

Papyrus – die richtige Pflege

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Papyrus - die richtige Pflege

Papyrus ist eine Gräserart, die ursprünglich als Sumpfpflanze in den gemäßigten Breiten und in den Subtropen wächst. In den Verbreitungsgebieten in Afrika kann das Gras bis zu 5 Meter hoch werden. Den meisten Menschen ist Papyrus aus dem Geschichtsunterricht bekannt, da die Ägypter ihre Papierrollen aus diesem Papyrusgras herstellten.

Heutzutage wird die Pflanze wegen den dekorativen Halmen als Zimmerbepflanzung oder als Teichpflanze genutzt. Um sich lange an der Zierpflanze zu erfreuen, muss auf die perfekte Pflege geachtet werden. Bei Fehlern reagiert der Papyrus sehr empfindlich. Lesen Sie hier, wie Sie das Papyrus-Gras pflegen müssen.

An diesem Standort fühlt sich der Papyrus wohl

An diesem Standort fühlt sich der Papyrus wohl


Da sich der Papyrus an Ufern von Seen und Flüssen sehr wohl fühlt, benötigt das Ziergras auch in Kultur viel Wasser. Wichtig ist, dass der Standort sonnig bis vollsonnig ist und nicht zu viel Wind weht. Lange Schattenzeiten sind auch nicht gut für die Pflanze.

Wenn Sie das Papyrus-Gras an ein Gewässerufer pflanzen, dann sollte der Boden sehr nährstoffreich und humos sein. Auch auf eine hohe Durchlässigkeit ist zu achten. Da der Boden hier immer feucht beziehungsweise nass ist, findet der Papyrus genug Wasser. Das Ziergras muss so gepflanzt werden, dass die Halme nicht im Wasser stehen.

Sie können den Papyrus aber auch in Kübel pflanzen. Hierbei sollten Sie spezielles Substrat für Kübelpflanzen nutzen. Es ist wichtig, dass der Pflanzkübel sehr groß und stabil ist, da der Papyrus schnell eine Höhe von 3 Metern erreichen kann. Der Übertopf muss sehr großzügig bemessen sein, damit er ordentlich Wasser aufnehmen kann. Alternativ kann auch ein hoher Untersetzer verwendet werden.

Den Papyrus gießen

Den Papyrus gießen
Als Sumpfpflanze benötigt der Papyrus sehr viel Wasser. Er darf nicht austrocknen. Wenn der Papyrus im Uferbereich gepflanzt wird, dann ist die Bewässerung kein Problem, da immer genug Feuchtigkeit vorhanden ist.

Bei einer Kübelbepflanzung dagegen ist das permanente Gießen sehr wichtig. Als Gießwasser wird kalkarmes Regenwasser genutzt, welches nur bis zu einem Drittel im Pflanzgefäß stehen darf. Das nächste Mal darf erst gegossen werden, wenn das Wasser im Übertopf vollständig verdunstet oder aufgesaugt ist. Diese Regel muss dringend befolgt werden, da die Pflanze auch Sauerstoff aufnehmen muss.

Düngen des Ziergrases

Düngen des Ziergrases
Mit dem Düngen des Papyrus müssen Sie sich nur beschäftigen, wenn er in einem Pflanzgefäß steht. Zwischen März und September wird der Dünger regelmäßig in flüssiger Form über das Gießwasser verabreicht. Es dürfen keine Hornspäne und auch kein Blaukorn genutzt werden, da bei der Gabe von solchen Vorratsdünger keine Kontrolle über die Nährstoffauflösung vorhanden ist. Sie können trotzdem Volldünger verwenden. Nehmen Sie einfach wasserlösliches Pulver, welches Sie wiederum mit dem Gießwasser verabreichen können.

Das Papyrus-Gras schneiden

Beim Papyrus werden nur die vertrockneten oder verwelkten Halme angeschnitten. So wird die Pflanze ausgelichtet und der Austrieb wird gefördert. Schneiden sollten Sie nur mit Handschuhen, da die Halme scharfe Kanten aufweisen.

Wie Sie den Papyrus umtopfen

Da der Papyrus sehr schnell wächst, muss er mindestens einmal im Jahr umgetopft werden. Dafür wird ein Pflanzgefäß genutzt, welches mindestens 10 Zentimeter größer ist als das Alte. Auf den Boden des Kübels wird Blumenerde oder Kübelpflanzenerde ausgebracht. Gemischt wird das Substrat mit Perlit, um die Durchlässigkeit zu fördern.

Der Papyrus wird aus dem alten Kübel genommen und die Wurzeln werden von alten Teilen befreit. Nun wird die Pflanze in das neue Gefäß gestellt, wobei das Substrat immer wieder fest gedrückt wird. Zum Ende muss das Papyrus-Gras ordentlich angedrückt werden.

Expertentipp

Der Papyrus ist keine winterharte Pflanze. Deshalb muss er im Winter umquartiert werden. Wenn das Ziergras im Uferbereich eines Gewässers steht, stellt sich der Umzug schwierig dar. Am einfachsten ist es, das Papyrus-Gras in einen Pflanzkorb zu setzen. So kann die Pflanze vor dem Winter einfach aus dem Uferbereich genommen werden.

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© www.istockphoto.com/Supersmario

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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