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Rasen

Rasen zum Einsäen vorbereiten

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Rasen zum Einsäen vorbereiten

Ein schöner und gleichmäßiger Rasen ist das Herzstück eines gepflegten Gartens. Das Einsäen eines neuen Rasens ist nicht allzu schwierig. Allerdings gibt es einige Dinge, die beachten werden müssen, wenn das Saatgut gut keimen und eine lückenlose und ebene Rasenfläche entstehen soll.

Der ideale Zeitpunkt

Grundsätzlich kann eine Rasenfläche vom Frühjahr bis zum Herbst angelegt werden. Lediglich im Winter sollte kein neuer Rasen ausgesät werden. Die Samen keimen ab Temperaturen unter 10 °C nicht mehr und der neue Rasen kann somit nicht wachsen.

Ideal ist es, wenn die Rasensaat im Frühjahr oder im Herbst erfolgt. Dann herrschen ideale Temperaturen zum Keimen der Samen und die Regenmenge reicht meist aus, um den frisch eingesäten Rasen ausreichend zu wässern.

Für die Bodenvorbereitung sollte möglichst ein Zeitpunkt gewählt werden, an dem für längere Zeit kein Regen zu erwarten ist, da die Erde für diese Arbeiten möglichst trocken sein soll.

Den Boden vorbereiten

Eine gute Bodenvorbereitung ist der wichtigste Arbeitsschritt bei der Rasensaat. Die Bodenvorbereitung besteht insgesamt aus drei Schritten:

  • Lockern des Bodens
  • Boden absenken lassen
  • Obere Bodenschicht auf die Saat vorbereiten

Lockern des Bodens

Lockern des Bodens


Ein verdichteter Boden führt schnell zu Staunässe. Staunässe verhindert, dass sich das Saatgut entfaltet. Somit erfolgt auch keine Keimung. Stattdessen werden die meisten Samen verfaulen, sodass am Ende eine unebene und lückenhafte Rasenfläche entsteht.

Der Boden sollte daher zunächst mit einem Rechen oder mit einem Spaten bis auf eine Tiefe von etwa 15 cm aufgelockert werden. Danach wird der Boden mit einer Harke oder dem Rechen eingeebnet und dabei Steine, Wurzeln und Unkräuter entfernt.

Das Auflockern des Bodens gelingt am besten bei trockenem Wetter.

Boden absenken lassen

Boden absenken lassen
Nach der Auflockerung muss sich die bearbeitete Fläche wieder absetzen. Wer das Absenken des Bodens einfach abwarten möchte, muss dafür mehrere Wochen einplanen.

Beschleunigt werden kann der Vorgang, indem der Boden nach dem Auflockern mit einer Rasenwalze gewalzt wird. Dabei gilt es darauf zu achten, dass alle Löcher im Boden verschlossen sind.

Wer keine Rasenwalze besitzt kann diese oftmals ausleihen. Alternativ kann der Boden auch mithilfe eines Brettes geebnet werden.

Nach dem Walzen sollten dem Boden dennoch mindestens 2 Wochen Zeit gelassen werden, um sich abermals zu setzen.

Obere Bodenschicht auf die Saat vorbereiten

Obere Bodenschicht auf die Saat vorbereiten
Unmittelbar vor der Aussaat muss die obere Bodenschicht noch einmal von Steinen, Unkräutern und Wurzeln befreit werden und die Erde so bearbeitet werden, dass keine Erdklumpen mehr auf der Oberfläche sind. Je feinkörniger die Oberfläche, desto besser können die Samen keimen.

Expertentipp

Um der Gefahr von Maulwurfshügeln und einer unebenen Rasenfläche vorzubeugen, empfiehlt es sich bei der Bodenvorbereitung gleich eine Maulwurfsperre unter der gesamten Rasenfläche zu verlegen.

Eine Maulwurfsperre ist ein Kunststoff- oder Metallgitter, das beim Lockern des Bodens gleich mit eingearbeitet werden kann und auch nach der Aussaat dafür sorgt, dass die Rasenfläche immer eben bleibt.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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