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Heckenpflanzen

Roter Hartriegel – der beste Standort

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Roter Hartriegel - der beste Standort

Als ganzjährig attraktiv aussehender Strauch ist der rote Hartriegel insbesondere als Heckenpflanze und Blickfang im Winter beliebt. Doch wird er am gewünschten Standort auch wirklich gut gedeihen? Was braucht die Pflanze, um sich wohlzufühlen?

Licht oder Schatten?

Licht oder Schatten


Grundsätzlich bevorzugt der Rote Hartriegel sonnige bis halbschattige Standorte. Er kann sich aber im Gegensatz zu den meisten anderen Hartriegelarten auch im Schatten gut entwickeln, wenn Sie Geduld mit seinem dort etwas langsameren Wachstum haben. Dadurch eignet er sich besonders gut für Hecken die ein Grundstück mit Bereichen umschließen sollen, die unterschiedliche Lichtverhältnisse aufweisen.

Lehmig oder sandig?

Lehmig oder sandig
Beim Substrat bevorzugt der rote Hartriegel lehmige Böden. Allerdings muss man hier etwas vorsichtig sein, da diese zu Verdichtung neigen, was der Strauch sehr schlecht verträgt. Auch Staunässe bekommt ihm nicht. Achten Sie also darauf, den Untergrund vor der Pflanzung gut aufzulockern, und legen Sie eventuell eine Drainageschicht zur Entwässerung an. Auf sandigen Böden ist die Haltung ebenfalls möglich solange Sie für ausreichend Feuchtigkeit und ein gutes Nährstoffangebot sorgen. Mischen Sie daher Kompost in die Erde, mulchen Sie, um Austrocknung zu verhindern und gießen Sie bei Bedarf zusätzlich.

Sauer oder alkalisch?

Der pH-Wert des Bodens sollte neutral bis sauer sein. Ein hoher Kalkgehalt tut dem Roten Hartriegel daher gut, was ihn zu einer guten Wahl für Gärten in der Alpenregion macht. In weniger kalkreichen Regionen können Sie geeigneten Kalk im Pflanzenfachhandel erwerben und in die Erde mischen.

Expertentipp

Der rote Hartriegel kann sehr groß und breit werden. Halten Sie daher bei der Pflanzung als Hecke auf jeden Fall den empfohlenen Pflanzabstand von einem Meter ein. Die anfänglichen Löcher schließen sich im zweiten oder dritten Standjahr. Zu dicht gepflanzte Sträucher nehmen sich gegenseitig Nährstoffe weg und gedeihen daher schlecht. Eine nachträgliche Korrektur der Abstände ist dann jedoch schwer, da sich die Wurzeln der Pflanzen meist nicht unbeschadet trennen lassen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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