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Bäume

Selbstbefruchtende Feigenbaum Sorten für den Garten

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Selbstbefruchtende Feigenbaum Sorten für den Garten

Die Kultur von Feigen im Garten ist nicht schwer. Damit die Pflanzen aber Früchte tragen, müssen Sie selbstbefruchtende Feigen pflanzen. Wir stellen Ihnen hier einige geeignete Sorten vor.

Keine Befruchter notwendig

Keine Befruchter notwendig


Von Natur aus sind Feigen auf die Bestäubung durch Feigenwespen angewiesen. Diese nur wenige Millimeter großen Insekten kriechen durch einen sehr engen Zugang an der Spitze der jungen Frucht und bestäuben die Blütenanlagen im Inneren. Die einzige europäische Feigenwespen-Art kommt im Mittelmeerraum, am Schwarzen Meer und im Nahen Osten vor. Sie bestäubt z. B. die Feigen in Griechenland und der Türkei. Nördlich der Alpen ist es dem wärmeliebenden Insekt aber zu kalt. Darum können in Mitteleuropa nur Feigen-Sorten angebaut werden, die selbstbefruchtend sind.

Winterharte für den Garten

Winterharte für den Garten
Einige sehr robuste Feigen-Sorten können im Winter Temperaturen bis -12 °C trotzen.

Eine altbewährte Feige mit sehr guter Winterhärte ist „Brunswick“. Sie wird bereits seit dem 12. Jahrhundert in Deutschland angebaut und trägt auch zuverlässig in Regionen mit unbeständigem Klima. Sie ist eine zweimal tragende Hausfeige. Im Juni reifen an den bis zu 5 Meter hohen Bäumen sehr große gelbgrüne Vorfeigen mit einem Gewicht von 100 und 120 g. Von September bis Oktober können Herbstfeigen mit einem Gewicht von 50 bis 70 g geerntet werden. Etwas kleinere, braune Früchte trägt „Brown Turkey“.

Als besonders frosthart gilt auch die „Martinsfeige“. Sie bildet keine Vorfrüchte, liefert aber im Herbst eine gute Ernte. Die zahlreichen Feigen sind sehr klein und wiegen nur 10 bis 15 g. Außen sind die Früchtchen fast schwarz und innen himbeerrot. In Regionen, in denen es nicht kälter wird als -5 °C können Sie auch Sorten wie „Negronne“ und „Ronde de Bordeaux“ pflanzen.

Feigen für die Kübelkultur

Feigen für die Kübelkultur
Für die Pflege in Kübeln sind schwachwachsende Sorten wie „Dalmatie“, „Goutte d’Or“ und „Pastilière“ besonders gut geeignet. Sie werden nicht höher als 2 oder 3 Meter. „Dalmatie trägt zweimal im Jahr hellgrüne Früchte mit einem Gewicht von 100 bis 120 g. „Goutte d’Or“ ist eine traditionelle, französische Sorte. Ihre goldgelben Früchte sind sehr süß. Sie können von August bis Oktober geerntet werden und wiegen zwischen 70 und 100 g. Die blaugrauen Früchte von „Pastilière“ reifen zur gleichen Zeit, sind aber kleiner.

In kalten Wintern erfrieren die dünnen Triebe der Feigen und nicht immer tragen sie dann im nächsten Jahr sofort wieder Früchte. Darum ist es ratsam diese Sorten vor Frost zu schützen und zum Beispiel nahe an einer Hauswand zu pflanzen. Werden sie im Kübel kultiviert, sollten sie nach Möglichkeit in einem frostfreien Gewächshaus überwintert werden.

Expertentipp

Bei den Früchten im Lebensmittelhandel handelt es sich in den meisten Fällen um Sorten, die nur mit Bestäubung Früchte bilden. Es lohnt sich darum nicht aus deren Samen Pflanzen heranzuziehen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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