Spinat ist ein kalorienarmes Blattgemüse mit einer Vielzahl an Vitaminen. Er versorgt den Körper zusätzlich mit Magnesium, Eisen, Kalium und Kalzium. Außerdem enthält er, ebenso wie auch anderes Gemüse, viel Nitrat, das sich jedoch unter bestimmten Bedingungen in das giftige Nitrit umwandelt.
In diesem Beitrag erfahren Sie, wann Spinat nicht mehr zum Verzehr geeignet ist und wie Sie die Umwandlung von Nitrat zu Nitrit verzögern, sodass Sie Ihr Gemüse bedenkenlos ein weiteres Mal genießen können.
Umwandlung von Nitrat in Nitrit
Im frischen Zustand enthält Spinat den ungiftigen Inhaltsstoff Nitrat, der jedoch bei zu langer Lagerung oder einem erneuten Erhitzen zu giftigem Nitrit umgewandelt wird. Grund hierfür ist die Einwirkung von Bakterien.
An sich sind geringe Mengen dieses Stoffes für einen erwachsenen Menschen mit einer gesunden Leber unbedenklich, allerdings sollte man bei Kindern und Babys Vorsicht walten lassen. Sie sollten Spinat ausschließlich frisch zu sich nehmen.
Nitrit in Verbindung mit Proteinen

Sobald Nitrit in Kontakt mit Aminosäuren kommt, entsteht Nitrosamin. Dieser Stoff gilt als krebserregend und man sollte unbedingt darauf achten, dass länger gelagerter oder wieder erwärmter Spinat nicht zusammen mit anderen proteinreichen Lebensmitteln verzehrt wird.
Expertentipp
Es kommt immer wieder vor, dass Reste von zubereiteten Speisen übrig bleiben. Sollte dies der Fall bei Spinat sein, empfiehlt es sich diesen so schnell wie möglich zu kühlen und im Kühlschrank, am besten in einem geschlossenen Behälter, zu lagern, da dies die Ausbreitung gefährlicher Bakterien und somit auch die Bildung von Nitrit verhindert. Beachtet man dies, kann Spinat unter Umständen ein weiteres Mal bedenkenlos aufgewärmt und verzehrt werden.
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