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Stauden & Ziergräser

Tränendes Herz – wie giftig ist es?

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Tränendes Herz - wie giftig ist es

Das Tränende Herz stammt ursprünglich aus Korea und Ostchina. In unseren Breitengraden wächst die Pflanze in feuchten und lichten Bergwäldern. Sie ist schön anzusehen und zeigt herzförmige kleine Blüten. Schnell zeigt sich die Begeisterung, diese Blume zu pflücken. Doch es ist Vorsicht geboten, bereits der Hautkontakt mit den giftigen Stoffen, die vor allem in den Wurzeln vorkommen, könnte allergische Reaktionen auslösen. Gerät das Gift in den Mund und Körper kann dies zu einer akuten Vergiftung führen.

Der schöne Schein trügt

Der schöne Schein trügt


Die Staude ist pflegeleicht und optisch sehr hübsch anzusehen. Die Blütenform erinnert an ein tränendes Herz, daher rührt auch der Name der Pflanze. Anfassen sollten man sie allerdings nicht, geschweige denn einen Stängel abbrechen. Das Tränende Herz enthält giftige Stoffe, sogenannte Alkaloide. Diese kommen hauptsächlich in den Pflanzenwurzeln vor, dabei aber hoch konzentriert. Zudem finden sich die Giftstoffe auch in den Blüten und Blättern, so dass bereits der Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen könnte. Vor allem Kinder und Haustiere sollten sich daher vom Gewächs fern halten. Zu schnell kann es vorkommen, dass ein Pflanzenteil verschluckt wird.

In solchen Fällen können folgende Symptome auftreten:

  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schmerzen im Mund
  • Schluckbeschwerden
  • Durchfall

Tränendes Herz im Garten anpflanzen?

Tränendes Herz im Garten anpflanzen
Sollten Sie die Staude in Ihrem Garten anpflanzen, gehen Sie dabei äußerst vorsichtig vor. Tragen Sie unbedingt Handschuhe und halten Sie Ihre Haustiere von der Pflanze fern. Beliebt sind die Pflanzen in Staudengärten, an Gehölzrändern oder in Blumenbeeten. Die kleinen, herzförmigen Blüten zeigen sich vom Frühsommer bis Ende des Hochsommers. Gerade weil die Pflanze eine schöne Optik zeigt, ist sie gerne gesehen. Ihre Optik kann vor allem Kinder dazu verleiten, sie zu pflücken oder gar in den Mund zu stecken. Ist dies passiert, können entsprechende Symptome auftreten. In diesem Fall ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

Welche Stoffe enthält das Tränende Herz?

Die Staude enthält verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, diese sind vorwiegend für die Färbung der kleinen Blüten zuständig. Sie bewirken die typische Färbung von rosa bis weiß. Weiterhin bildet das Tränende Herz giftige Alkaloide, vor allem Protopin. Dabei handelt es sich um einen Stoff, der sich auf das zentrale Nervensystem auswirken kann. Es sorgt für die Giftigkeit, welche auf Mensch und Tier wirken kann. Die Konzentration des Alkaloids ist nicht in allen Pflanzenteilen gleich. Es sind hauptsächlich die Wurzeln, die giftig sind und nicht verzehrt werden sollten. Bei der Wahl des Standorts sollten Sie darauf achten, dass das Tränende Herz für Kinder und Haustiere nur schwer zu erreichen ist.

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Bildquellen:

© pixabay.com/Bru-nO
© www.istockphoto.com/Julija Kumpinovica
© www.istockphoto.com/RyersonClark

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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