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Stauden & Ziergräser

Der beste Standort für Tränendes Herz

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Der beste Standort für Tränendes Herz

Das Tränende Herz ist eine beliebte Zierstaude aufgrund ihrer auffälligen Blüten. Im Garten hat es jedoch bestimmte Ansprüche an den Standort.

Hell, ohne direkte Sonne

Hell, ohne direkte Sonne

Der beste Standort in Bezug auf die Lichtverhältnisse ist der Halbschatten. Das Tränende Herz mag es gerne hell, jedoch schätzt es die direkte Sonne nicht. Ursprünglich kommt das Tränende Herz aus lichten Bergwäldern in Asien und bevorzugt auch hier ähnliche Standorte.

Gibt es keinen ausreichenden Schatten, kann das Tränende Herz auch in Gruppen mit anderen Stauden gepflanzt werden, die sie etwas vor der direkten Sonne schützen. Vor allem bei jungen Pflanzen ist der Schutz vor direkter Sonne besonders wichtig, weil sie andernfalls eher ein Kümmerwachstum aufweisen und kaum Blüten hervorbringen.

Lockerer Boden

Lockerer Boden

Ähnlich wie an ihren natürlichen Standorten bevorzugt das Tränende Herz im Garten ebenfalls einen lockeren und humosen Boden. Zudem sollte das Substrat konstant feucht sein, was durch einen halbschattigen Standort, wo der Boden nicht so rasch austrocknet, begünstigt wird. Mit Laubmulch können Sie zudem den Boden abdecken und ihn vor Austrocknung etwas schützen. Zudem bringt der Laubmulch während der Verrottung neue Nährstoffe in den Boden und begünstigt ein lockeres Substrat.

Ein kalkhaltiger Standort ist ebenfalls von Vorteil. Obwohl das Tränende Herz eher aus Regionen kommt, in denen die Böden kaum bis keinen Kalk aufweisen, hat sich gezeigt, dass sich Kalk positiv auf die Blütenbildung auswirkt. Sollte der Standort nur wenig Kalk haben, können Sie mit zusätzlichen Kalkgaben kurz vor Beginn der Blütezeit, die Blütenbildung zusätzlich fördern. Zudem begünstigt ein höherer Kalkgehalt im Boden, dass die Feuchtigkeit eher im Boden bleibt.

Keine Staunässe

Obwohl das Tränende Herz einen Standort mit feuchtem Substrat bevorzugt, mag es keine Staunässe. Wer einen schweren Boden hat, der vielleicht sogar verdichtet ist, sollte daher vor der Pflanzung eine Drainage machen, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Zudem kann in das Substrat zur Pflanzung etwas Blähton eingearbeitet werden, was den Boden ebenfalls lockerer macht. Zudem speichert der Blähton das Wasser und gibt es nach und nach wieder an die Umgebung ab, wodurch das Substrat länger feucht bleibt.

Expertentipp

Das Tränende Herz lässt sich auch gut im Topf kultivieren. Im Topf ist es oft einfacher einen geeigneten Standort zu finden, weil die Pflanzen einfach umgestellt werden können. Bei der Kultur im Topf müssen Sie lediglich darauf achten, dass Sie die Wurzeln im Winter vor Frost schützen und das Substrat nicht austrocknet.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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