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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Vanille-Orchidee – wichtige Pflegetipps

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Vanille-Orchidee - wichtige Pflegetipps

Die Vanille-Orchidee (Vanilla planifolia), auch Echte Vanille genannt, stammt ursprünglich aus Mexiko. Der tropische Teil des mittelamerikanischen Landes bietet optimale Bedingungen für die Entwicklung dieser Orchideen. Heute werden Vanille-Orchideen hauptsächlich in Sri Lanka und in Madagaskar angebaut.

Die Schling- und Kletterpflanze gehört zu den echten Orchideen. Sind die Ranken etwa zwei Meter lang, bilden sich die ersten Blüten. Sie sind cremegelb gefärbt und verbreiten einen wundervollen Duft. In den Blüten befinden sich die etwa 15 Zentimeter langen Schoten, die die Samen der bestäubten Blüten beherbergen. Werden die Schoten getrocknet und fermentiert, entsteht Vanillin. Die Pflanzen selbst sind zum Verzehr nicht geeignet.

Standort, Substrat und Dünger

Standort, Substrat und Dünger


Die Pflege von Vanille-Orchideen ist nicht so kompliziert, wie viele Hobbygärtner vermuten. Dennoch muss man einige Punkte beachten. Damit die Pflanzen optimale Bedingungen für ihr Wachstum erhalten, sollte man spezielles Substrat für Orchideen verwenden. Regelmäßige Düngergaben, vorzugsweise mit Orchideendünger, sind wichtig. Eine Düngergabe pro Monat reicht für optimales Wachstum aus.

Problematischer kann die Auswahl des Standortes sein, da es sich um tropische Pflanzen handelt, die an ganzjährig nahezu gleichbleibende Temperaturen gewöhnt sind. Vanille-Orchideen dürfen in keinem Fall direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Weiterhin muss man auf die Raumtemperatur achten. Für die tropischen Gewächse sind Temperaturen um 25 Grad Celsius ideal geeignet. Während der kalten Jahreszeit dürfen 20 Grad Celsius nicht unterschritten werden, da die Pflanzen sonst große Schäden davontragen können.

Bewässerung

Bewässerung
Vanille-Orchideen können bis zu einen Meter pro Jahr wachsen. Das üppige Wachstum sollte man mit Rankhilfen unterstützen. Kleine Ableger kann man Blumenampeln pflanzen. Von dort können die Stecklinge nach unten wachsen.

Zum Gießen nutzt man optimalerweise zimmerwarmes, entkalktes Wasser. Aufgefangenes, erwärmtes Regenwasser eignet sich besonders gut. Vanille-Orchideen benötigen viel Wasser, Staunässe darf sich jedoch nicht bilden. Die Pflanzen sind äußerst anfällig für Wurzelfäule, die zum Eingehen führt.

Zusätzlich zu regelmäßigen Wassergaben sollte man Vanille-Orchideen regelmäßig mit Hilfe eines Wasserzerstäubers besprühen, vorzugsweise mehrmals täglich. Das ist erforderlich, da sie eine hohe Luftfeuchte bevorzugen. In ihrer natürlichen Umgebung beträgt die Luftfeuchtigkeit etwa 70 Prozent.

Expertentipp

Werden Vanille-Orchideen optimal gepflegt, entwickeln sie sich zu einer optischen Bereicherung in jedem Wohnraum. Möchte man, dass sie zudem Früchte tragen, ist etwas Arbeit erforderlich. Mit einem Pinsel kann man die Blüten vorsichtig von Hand bestäuben. Zur Belohnung verteilt sich der angenehme Duft im ganzen Raum und es dauert nicht lange, bis die ersten Schoten erscheinen. Färben sie sich von grün zu gelb, kann man sie ernten.

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