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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Verblühte Rosen schneiden – eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

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Verblühte Rosen schneiden - eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Als Königin der Blumen besitzt die Rose bis heute eine ganz besondere Ausstrahlung. In heimischen Gärten erfreut sich die Pflanze großer Beliebtheit. Für eine üppige Blütenpracht ist es ratsam, verwelkte Blüten abzuschneiden. Warum das nötig ist und wie Ihnen der richtige Schnitt gelingt, lesen Sie in diesem Beitrag.

Verwelkte Blüten entfernen

Verwelkte Blüten entfernen


Vertrocknete Blüten an einer Rose sehen optisch nicht sehr eindrucksvoll aus. Doch das ist nicht der Hauptgrund, warum die verwelkten Blüten entfernt werden sollten. Die Pflanze versorgt die Blüten weiterhin mit Nährstoffen und steckt vorhandene Energie in die Bildung von Samen und Hagebutten. Aus diesem Grund bildet die Rose im Laufe der Zeit keine neuen Triebe und verkahlt. Sie verliert an Vitalität, Wachstumskraft und am Ende auch an Blühfreudigkeit. Mit dem richtigen Schnitt nach der Blüte erhalten Sie die Gesundheit der Pflanze. Sie erholt sich schnell und belohnt Sie anschließend mit einer Fülle an beeindruckenden Blüten.

Blütenköpfe entfernen

Blütenköpfe entfernen
Damit die Rose ihre Kraft und Gesundheit behält, genügt es nicht hin und wieder einzelne Blütenblätter zu entfernen. Sobald die Blütezeit vorüber ist, können Sie zur Gartenschere greifen und die gesamten Blütenköpfe abschneiden. Die Schere sollte sauber und scharf sein, um glatte Schnittwunden zu gewährleisten. Quetschungen oder Risse begünstigen das Eindringen von Schädlingen und Bakterien. Schützen Sie auch sich selbst vor den spitzen Dornen, indem Sie Handschuhe tragen. Beachten Sie während des Schnittes außerdem folgende Punkte:

  • Planen Sie das Abschneiden der Blütenköpfe für einen warmen und trockenen Tag ein.
  • Setzen Sie den Schnitt etwa 0,5 Zentimeter oberhalb des ersten vollständig entwickelten Blattes unterhalb der Blüte an.
  • Schneiden Sie Triebe stets schräg ab, um Wasseransammlungen an der Wunde zu vermeiden.
  • Schwache und dünne Triebe können Sie tiefer abschneiden, um das Wachstum anzuregen.
  • Brechen oder reißen Sie Triebe und Blätter niemals ab.

Radikalschnitt im Sommer

Radikalschnitt im Sommer
Mit einem Radikalschnitt nach der Blüte können Sie die Vitalität einer Rose ebenfalls erhalten. So entfernen Sie nicht nur verwelkte Blüten, sondern regen die Pflanze zu einem gesunden Wachstum an. Schneiden Sie hierfür mit einer scharfen Gartenschere alle Triebe der Pflanze auf ein Drittel zurück. Was sich grausam anhört, wirkt Wunder. Nach einigen Wochen erkennen Sie frische Triebe an Ihrer Rose und binnen kurzer Zeit bildet das Ziergewächs weitere beeindruckende Blüten.

Expertentipp

Veredelte Gartenrosen bilden gelegentlich Wildtriebe. Diese wachsen unterhalb der Veredelungsstelle und rauben der Rose Energie. Achten Sie darauf, wenn Sie verblühte Rosenköpfe entfernen. Entdecken Sie die unerwünschten Triebe an Ihrer Pflanze, sollten Sie diese direkt entfernen. Graben Sie den Wurzelhals der Rose aus, um die Ansatzstelle des Wildtriebes zu erreichen. Nun können Sie den Trieb direkt am Wurzelhals entfernen.

Häufig gestellte Fragen

Sollten Rosen nach dem Schneiden gedüngt werden?

Damit die Rose ihre Wachstumskraft entfalten kann, benötigt sie ausreichend Nährstoffe. Versorgen Sie die Pflanze deshalb nach dem Schnitt mit etwas Kompost oder speziellem Rosendünger.

Wann blühen Rosen?

Die Hauptblütezeit liegt in der Regel zwischen Juni und Juli und kann bis zu fünf Wochen andauern. Öfter blühende Arten bilden eine zweite Blüte zwischen August und September.

Wie wird das Schnittgut von Rosen richtig entsorgt?

Möglicherweise vorhandene Pilzsporen können sich über den Kompost verbreiten. Um dieses Szenario auszuschließen, sollten Sie das Schnittgut sicherheitshalber im Restmüll entsorgen.

Muss bei büschelartigen Rosen jede Blüte einzeln entfernt werden?

Blütenbüschel können Sie bis zur ersten Verzweigung zurückschneiden. In der Regel entstehen dort bereits neue Triebe. 

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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