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Beetpflanzen

Welche Erde für Rosen?

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Welche Erde für Rosen

Rosen sind in optischer Hinsicht die Krönung eines jeden Beets. Sie gehören zu den beliebtesten Zierpflanzen und sind in vielen verschiedenen Arten und Farben erhältlich. Rosen gelten aber auch als anspruchsvolle Pflanzen. Damit sie gesund und gleichmäßig wachsen können, kommt es auf den richtigen Standort und auf die richtige Erde an. Im Folgenden erfahren Sie, in welcher Erde Rosen am besten gedeihen.

Die Verwendung spezieller Rosenerde

Die Verwendung spezieller Rosenerde


Im Fachhandel ist spezielle Rosenerde erhältlich. Sie ist in ihrer Zusammensetzung und ihrem Nährstoffgehalt präzise auf den Bedarf der Rosen abgestimmt. Es gibt allerdings praktische und günstige Alternativen zur Rosenerde. Für Gartenrosen eignet sich auch durchlässiger sowie humus- und nährstoffreicher Boden. Ein leicht lehmiger Boden ist ebenso ideal. Topfrosen gedeihen sehr gut in einer Mischung aus Blumenerde, Kompost und Gartenerde. Die Bestandteile sollten jeweils zu gleichen Teilen gemischt werden.

Den Boden vor dem Einpflanzen vorbereiten

Den Boden vor dem Einpflanzen vorbereiten
Vor dem Einpflanzen von Rosen sollten Sie die Erde kräftig umgraben und auflockern. So erhalten die Rosen bessere Möglichkeiten, ihre tiefgehenden Wurzeln zu entfalten. Auch die Aufnahme von Wasser und Nährstoffen funktioniert in lockerem Erdreich besser. Sandige Böden sind für Rosen nicht geeignet, da sie Feuchtigkeit und Nährstoffe schlecht speichern. Mit geringem Aufwand können Sie sandige Böden aber etwas aufbessern:

  • Graben Sie ein Pflanzloch von rund 70 Kubikzentimetern.
  • Arbeiten Sie in den Aushub Bentonit und Kompost ein. Bentonit besteht aus Tonmineralien und verbessert die Speicherfähigkeit des Bodens für Nährstoffe und Wasser.
  • Pflanzen Sie dann die Rose ein. Stellen Sie dabei sicher, dass sich die Veredelungsstelle rund fünf Zentimeter unter der Erdoberfläche befindet.

Schwere Böden aufbessern

Schwere Böden aufbessern
Schwere Böden können zwar Nährstoffe und Wasser gut halten, sind aber schlecht durchlüftet. Deshalb müssen sie vor dem Einpflanzen der Rosen folgendermaßen vorbereitet werden: Heben Sie ein Pflanzloch von rund 70 Kubikzentimetern aus. Arbeiten Sie in den Aushub Kies, Splitt und groben Sand ein. Vermischen Sie anschließend den Aushub mit ca. 30 Prozent Kompost. Dann können Sie die Rose einpflanzen und das Pflanzloch schließen.

Saure Böden mit Kalk aufbessern

Rosen gedeihen besonders gut in einem Boden mit einem pH-Wert zwischen sechs und sieben. Saure Böden mit einem pH-Wert unter sechs müssen Sie mit etwas Kalk aufbessern. Dafür können Sie Kalkmergel, Muschelkalk oder Algenkalk verwenden. Arbeiten Sie den Kalk in die Pflanzerde ein. Beachten Sie dabei die Dosierungshinweise auf der Packung.

Keine Rosen auf Rosen pflanzen

Bei Rosen ist mit dem Phänomen der Bodenmüdigkeit zu rechnen, d.h. sie gedeihen nicht, wenn man sie dort einpflanzt, wo zuvor bereits Rosen gestanden haben.

Gegen die Bodenmüdigkeit helfen einige einfache Tricks:

  • Tauschen Sie an der betreffenden Stelle den Boden großzügig aus. Füllen Sie das 70 Kubikzentimeter große Pflanzloch mit frischer Erde.
  • Tauschen Sie den Boden ebenfalls aus, wenn an der Stelle zuvor Erdbeeren, Birnen und Äpfel gezogen wurden.
  • Beobachten Sie das Pflanzenwachstum, und arbeiten Sie falls nötig zusätzlichen Dünger ins Erdreich ein.

Expertentipp

Um die Rosen gut vor Frost und Wind zu schützen, ist das so genannte Anhäufen eine effektive Möglichkeit. Schaffen Sie einen etwa 15 Zentimeter hohen Erdhügel um den Hauptstamm des Rosenstrauches herum. Belassen Sie den kleinen Hügel bis zum Frühjahr, und entfernen Sie ihn erst in der Wachstums- und Blütenphase.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Bodenmüdigkeit?

An einem Standort, an dem zuvor bereits Rosen gestanden haben, gedeihen neu eingepflanzte Rosen schlecht. Dies ist wahrscheinlich auf Ausscheidungen der Rosenwurzeln zurückzuführen, die sich mit Bakterien und Nematoden verbinden. Wenn kein anderer Standort zur Verfügung steht, sollten Sie das Erdreich gründlich austauschen.

Wie bereite ich den Boden vor dem Einpflanzen vor?

Die erforderlichen Vorbereitungen hängen von der Bodenqualität ab. Rosen benötigen einen nährstoffreichen, lockeren und durchlässigen Boden mit einem mittleren pH-Wert. Zu harte Böden können Sie mit der Zugabe von Kies oder Sand auflockern. Saure Böden lassen sich mit Kalk neutralisieren. Sandige Böden bessern Sie mit Bentonit und Kompost auf.

Wie tief müssen Rosen eingepflanzt werden?

Für einen gewöhnlichen Rosenstrauch benötigen Sie ein Pflanzloch von ca. 70 Kubikzentimetern. Achten Sie darauf, dass sich die Veredelungsstelle etwa fünf Zentimeter unter der Erde befindet. Gießen Sie die Rosen nach dem Einpflanzen kräftig an.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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