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Kräuterpflanzen

Wie giftig ist Pfennigkraut?

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Wie giftig ist Pfennigkraut

Das Pfennigkraut ist unter vielen Namen bekannt. Je nach Region wird es als Münzkraut, Brautkraut, Egelkraut oder auch Tausendkrankheitskraut bezeichnet. Es gehört zur Familie der Primelgewächse an und ist eine ganzjährige Pflanze. Die einzelnen Teile der Pflanze sind essbar. Nicht nur die Blätter und die Blüten können ohne Probleme verzehrt werden, auch Triebe und Wurzeln sind genießbar.

Auffällige Merkmale des Pfennigkrauts

Auffällige Merkmale des Pfennigkrauts


Die kleine wuchernde Pflanze lässt sich recht gut über seine optischen Merkmale identifizieren.

  • Die Blattform ist eiförmig, herzförmig oder rundlich in der Größe eines Pfennigs.
  • Die Blüten sind fünfblättrig und leuchten gelb. Dabei bilden die fünf Blätter eine Art Kelch.
  • Es wächst wuchernd als Bodendecker.
  • Die Wuchshöhe liegt bei nur fünf Zentimetern, dafür kann es aber Ausläufer bis zu einer Länge von 5 Zentimetern ausbilden.

Vorkommen und Vermehrung des Pfennigkrauts

Vorkommen und Vermehrung des Pfennigkrauts
Weitläufige Teppiche an Pfennigkraut finden Sie vor allem auf feuchten Böden oder in der Nähe von Wassergräben. Uferböschungen und feuchte Gebüsche im Schatten oder im Halbschatten sind die bevorzugten Ecken des Krautes.

Nicht ohne Grund setzen Gartenbesitzer die Pflanze gern in die Nähe des Teiches, um seine bodendeckenden Eigenschaften und die charmante Optik mit den auffälligen gelben Blüten zu nutzen. Die Pflanze auch als Zierpflanze angeboten. In hängenden Töpfen kommen die langen Ausläufer mit den vielen Blüten besonders gut zur Geltung.

Achtung Verwechslungsgefahr

Wie so oft in der Natur hat eine harmlose essbare Pflanze oft ein giftiges Pendant, mit dem es leicht zu verwechseln ist. Auch das ungiftige Pfennigkraut hat einen giftigen Verwandten, den Hain-Gilbweiderich. Dieser ist ebenfalls ein Primelgewächs mit einer gelben Blüte.

Im Gegensatz zum Pfennigkraut sind die eiförmigen Blätter des Hain-Gilbweiderichs vorne mit kleinen dreieckigen Spitzen versehen. Die Blütenblätter stehen eher einzeln bis zum Kelch und nehmen die Form eines Rades an.

Expertentipp

Das Pfennigkraut erfreut sich in der Naturheilkunde großer Beliebtheit. Es besitzt lindernde Eigenschaften bei Durchfall, Krämpfen und Husten. Um diese Wirkung zu erzielen, wird das Kraut mit heißem Wasser übergossen und als Tee konsumiert. Bei schlecht heilenden Wunden, Rheuma oder Gelenkentzündungen empfiehlt es sich hingegen, Umschläge mit Pfennigkraut anzuwenden.

Häufig gestellte Fragen

Wann sollte Pfennigkraut gepflanzt werden?

Die Pflanzen sollten im Frühjahr oder im Herbst gepflanzt werden.

Wie viele Pflanzen kann ich auf einen Quadratmeter pflanzen?

Das Pfennigkraut ist eine bodendeckende Pflanze. Mehr als zehn Pflanzen sollten nicht auf einem Quadratmeter gesetzt werden.

Wann kann das Pfennigkraut beschnitten werden?

Das Pfennigkraut kann jederzeit beschnitten werden. Vor allem die langen Ausläufer können dazu führen, dass andere Pflanzen überwuchert werden. Der Beschnitt ist nicht zwingend notwendig, führt aber zu einem buschigen Wachstum.

Wie oft muss das Pfennigkraut gegossen werden?

Das Pfennigkraut ist eine wasserliebende Pflanze. Sie muss regelmäßig gegossen werden. Trockene Perioden mag das Kraut gar nicht gerne.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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