Die Amaryllis verzaubert in der dunklen Jahreszeit mit ihren leuchtenden Blüten und kräftigen Stängeln. Neben dem Weihnachtsstern ist die Pflanze mit der knallroten Blütenpracht ein begehrtes Highlight auf der Fensterbank. Regelmäßiges Umtopfen sorgt für langanhaltende Freude an der subtropischen Schönheit.
Die Eigenschaften der Amaryllis
Wer sich eine Amaryllis nach Hause holt, besitzt in den meisten Fällen einen Ritterstern. Die „echte“ Amaryllis stammt aus Südafrika und hat rosafarbene Blüten. Dennoch hat sich Amaryllis als Name durchgesetzt. So bezaubernd die Amaryllis auch ist, so gefährlich ist sie auch. Alle Pflanzenteile sind hochgiftig. Den höchsten Gehalt giftiger Alkaloide enthält die Zwiebel. Allein der bloße Hautkontakt mit der Pflanze kann Reizungen auslösen.
Die richtige Erde für die Amaryllis

Um lange Freude an der subtropischen Schönheit zu haben, sollten Sie die Pflanze alle 2 – 3 Jahre komplett umtopfen. Der Ritterstern gedeiht am besten in einem durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Den richtigen Boden können Sie auf verschiedene Weisen herstellen:
- Mischen Sie Blumenerde mit Sand oder Tongranulat.
- Vermengen Sie Kokosfaser mit Orchideenerde und etwas Blähton.
- Sie können die Amaryllis auch nur in Kokosfasersubstrat einpflanzen.
Sobald die Blüten verwelkt sind, sollten Sie den Stiel Ihrer Knolle (bis auf die Blätter) kurz über der Zwiebel abschneiden. Tragen Sie während des Umtopfens Handschuhe um Hautreizungen zu vermeiden.
Die Amaryllis richtig umtopfen

Wenn die Ruhephase des schönen Gewächses beendet ist (etwa ab November), braucht die Amaryllis neue, nährstoffreiche Erde. Lösen Sie die Zwiebel mitsamt Wurzeln vorsichtig aus der Erde. Anschließend setzen Sie diese in einen frischen, nicht zu großen Topf. Die Amaryllis mag es eng, wurzelt jedoch tief! Wenn Sie den gleichen Topf wieder verwenden möchten, lohnt es sich, ihn mit Essigwasser auszuwaschen. Eventuelle Keime und Pilze aus der letzten Saison können Sie so leicht entfernen. Die Zwiebel sollte beim Einpflanzen ungefähr zu einem Drittel aus der Erde schauen. Platzieren Sie die eingepflanzte Zwiebel anschließend an einem hellen und warmen Ort. Gießen Sie diese zunächst vorsichtig und erhöhen Sie die Wassermenge, sobald Sie frisches Grün nachkommen sehen.
Expertentipp
Haben Sie die Amaryllis gut mit Nährstoffen, Wasser und Licht versorgt, bilden sich Tochterzwiebeln. Diese können Sie vorsichtig von der Mutterzwiebel ablösen und separat einpflanzen.
Häufig gestellte Fragen
Blüht eine Amaryllis mehrfach?
Ja. Bei guter Pflege kann eine Pflanze viele Jahre hintereinander blühen. Teilweise mehrmals im Jahr.
Warum blüht meine Amaryllis nicht?
Dies liegt in den meisten Fällen an einem zu dunklen Standort. Sorgen Sie für mehr Licht.
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