Petersilie gilt als vielfältiges Küchenkraut und gehört aus botanischer Sicht zur Familie der Doldenblütler. Die zahlreichen Arten unterscheiden sich durch ihre krausen und glatten Blätter voneinander, wobei die Glatte Petersilie dafür bekannt ist, besonders aromatisch zu schmecken. Als zweijährige Pflanze lässt sich Petersilie nach der Aussaat zwei Jahre lang ernten, bevor das Blattwachstum eingestellt wird.
Pflanzung
Petersilie ist in vielen Supermärkten bereits im Topf vorgezogen erhältlich. Für gewöhnlich sind diese Pflanzen bereits stark verwurzelt und sollten zeitnah in ein größeres Gefäß umgetopft werden. Möchte man das Küchenkraut selbst züchten, so können Samen entweder im Handel oder online erworben werden. Der optimale Zeitpunkt für die Pflanzung liegt im Spätsommer. Zu dieser Zeit geht das Kraut schneller auf und kann bereits zeitnah zum ersten Mal geerntet werden.
Der optimale Standort
Am besten gedeiht Petersilie an halbschattigen Standorten. Pralle Sonne gilt es also zu vermeiden. Soll die Petersilie auf einem Balkon oder im Gefäß im Garten ihren Platz finden, so ist darauf zu achten, dass sie vor direktem Sonnenlicht und windgeschützt aufgestellt wird.
Pflege

Die Petersilie gilt allgemein als sehr anspruchslose Pflanze. Bei Wassergaben ist darauf zu achten, dass der Boden des Gefäßes nicht zu nass wird, da das Kraut keine Staunässe verträgt. Vor dem Gießen sollte man mit Hilfe der Daumenprobe feststellen, ob das Substrat noch zu feucht ist. Unmittelbar nach der Aussaat gilt, dass die Erde zu jeder Zeit feucht sein sollte. Anfänglich ist es ratsam, den Topf mit einem schützenden Vlies zu bedecken, damit die Feuchtigkeit am Boden verbleibt. Die Keimung erfolgt am besten bei etwas höherer Umgebungstemperatur. Es ist empfehlenswert, den Topf zunächst in der Wohnung aufzustellen. Anschließend kann sie entweder drinnen an einem halbschattigen und etwas kühleren Platz verbleiben oder man stellt sie auf den Balkon beziehungsweise in den Garten.
Ernte

Sobald die Petersilie ausgetrieben ist, können ihre Blätter das ganze Jahr über geerntet werden. Am besten arbeitet man sich dabei von außen nach innen vor. Der mittlere Teil des Krautes – auch Herz genannt – sollte dabei unberührt bleiben. Dieser sorgt dafür, dass weiterhin frische Jungtriebe ausgebildet werden können. Sobald die Blütezeit abgeschlossen ist, gilt die Petersilie als ungenießbar.
Überwinterung
Petersilie gilt als nur bedingt winterhart. Wird sie draußen im Topf kultiviert, so sollte dieser mit einer wärmenden Schicht aus Vlies umwickelt werden. Außerdem ist es ratsam, das Gefäß auf einen isolierenden Untergrund zu platzieren, um das Kraut zusätzlich vor Bodenfrost zu schützen. Alternativ nimmt man den Pflanztopf mit in das Haus und verleiht der Petersilie ein kühles und helles Winterquartier, bis der Frühling Einzug hält und die Pflanze wieder nach draußen ziehen kann.
Expertentipp
Am besten wird Petersilie frisch nach der Ernte zum Beispiel kleingehackt in verschiedenen Gerichten weiterverarbeitet. Um sie länger haltbar zu machen, kann sie im Backofen getrocknet werden. Möchte man die Inhaltsstoffe der Petersilie möglichst gut erhalten, so lässt sie sich auch einfrieren. Dazu wäscht man die Blätter, trocknet diese sorgfältig ab und gibt sie in gehackter Form in einem geeigneten Gefäß in das Gefrierfach. Auf diese Weise lässt sich die Petersilie sehr lange verwenden.
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