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Kräuterpflanzen

Petersilie züchten – so funktioniert’s

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Petersilie züchten - so funktioniert's

Petersilie ist der Klassiker in deutschen Küchen. Kein Wunder also, dass sie aus keinem Kräutergarten wegzudenken ist. Sie verleiht vielen Speisen eine frische und würzige Geschmacksnote. Petersilie zu züchten ist dabei gar nicht so schwer. Mit einigen Tipps und Tricks haben auch Sie bald die beliebten Kräuter zu Hause, egal ob im Topf oder im Freiland.

Der perfekte Zeitpunkt zur Aussaat

Der perfekte Zeitpunkt zur Aussaat


Wenn ab dem Sommer von den frischen Kräutern Gebrauch gemacht werden soll, ist der perfekte Zeitpunkt zur Aussaat im Freien ab Ende April bis August. Grundvoraussetzung ist ein humusreicher, lockerer Boden, am besten im Halbschatten. Wenn Sie die Kräuter bereits auf der Fensterbank vorziehen, ist dies ab März möglich. Sobald die Pflanzen mindestens fünf und maximal acht Zentimeter hoch sind, sind sie zur Aussaat ins Beet bereit.

So gelingt eine Direktsaat ins Kräuterbeet

So gelingt eine Direktsaat ins Kräuterbeet
Gegen Ende April ist der Boden warm genug, sodass die Samen schneller keimen können. Wie bereits beschrieben ist ein lockerer, durchlässiger und humusreicher Boden ideal. Zu trocken sollte er auch nicht sein. Nachdem die Erde von Unkraut befreit wurde und genügend gelockert wurde, bietet es sich an, frischen Kompost mit einzuarbeiten. Dieser dient als Dünger. Jeder weitere Dünger würde den Jungpflanzen in der Keimphase schaden. Die Saatrillen sollten circa ein bis zwei Zentimeter in die Tiefe reichen. Der Reihenabstand liegt idealerweise zwischen 20 und 30 Zentimeter. Nachdem die Samen in die Erde gegeben wurden, drücken diese gut an. Eine gleichmäßige Feuchtigkeit ist bis zur Keimung unabdingbar. Falls die Keimlinge zu dicht stehen, dünnen Sie diese am besten aus.

Mögliche Probleme bei der Aussaat

Mögliche Probleme bei der Aussaat
Wenn die Erde zu kalt oder zu nass ist, kann die Petersilie nicht gedeihen. Zusätzlich können Schädlinge, wie zum Beispiel Möhrenwurzelläuse und Bodennematoden, die Kräuter schwächen. Besonders die jungen Pflanzen sollten vor Schnecken geschützt werden. Auch für Pilzkrankheiten ist die Petersilie leider sehr anfällig.

Aussaat im Topf

Aussaat im Topf
Bereits ab März ist eine Aussaat in Töpfe möglich. Am besten eignet sich eine nährstoffarme und gesiebte Anzuchterde. Nach dem Ausstreuen werden die Samen dünn mit der Erde bedeckt. Sie wird anschließend leicht angedrückt und beispielsweise mit einer Sprühflasche befeuchtet. An einem warmen Ort gedeihen die Keimlinge schneller. Dies ist dann sogar innerhalb von 14 Tagen möglich. Dabei muss beachtet werden, dass die Erde immer gleichbleibend feucht gehalten werden muss. Schon nach einer kurzen Trockenphase können die jungen Kräuter wieder absterben. Wenn die Petersilie eine Höhe von circa fünf bis acht Zentimetern erreicht hat, kann die Pflanze büschelweise getrennt werden und in den endgültigen Topf umziehen.

Expertentipp

Ernten Sie immer nur die äußeren Stiele der Petersilie. Wenn Sie die inneren Blätter stehen lassen, wächst die Petersilie immer weiter, und Sie können sie möglichst lange nutzen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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