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Kräuterpflanzen

Petersilie – ist sie giftig, wenn sie blüht?

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Petersilie - ist sie giftig, wenn sie blüht

Petersilie ist ein gesundes und leckeres Würzkraut, das vielseitig einsetzbar und darüber hinaus gesund ist. Ob Petersilie jedoch giftig wird, wenn sie blüht, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Petersilie als gesunde Würze

Petersilie als gesunde Würze


Petersilie hat nicht nur einen angenehmen Geschmack, der zu Fisch, Fleisch und Gemüse passt, sie ist auch reich an Vitamin C, Eisen und anderen essentiellen Nährstoffen. Blätter, Stängel und Wurzeln sind gesund und deshalb in mehrfacher Hinsicht eine Bereicherung für Küche und Körper. Das gilt zumindest dann, wenn das Gewächs nicht blüht.

Die Blütezeit der Petersilie

Die Blütezeit der Petersilie
Petersilie beginnt erst im zweiten Standjahr zu blühen. Wird sie im Garten gepflanzt, ist sie das erste Jahr vollständig genießbar. Danach bildet sie deutlich weniger Blätter aus und steckt ihre Kraft und Reserven in die Entwicklung von Blüten und damit in die Bildung von Samen. Als Küchenkraut ist sie dann nicht mehr geeignet.

Enthaltene Giftstoffe

Enthaltene Giftstoffe
Petersilie gehört zu den Gewächsen, die während der Blütezeit Substanzen bilden, die für Menschen und Tiere giftig sind. Bei der krautigen, aromatischen Pflanze handelt es sich dabei um Apiol. In der richtigen und ärztlich kontrollierten Dosis kann Apiol potenzsteigernd wirken und sogar Menstruationsbeschwerden lindern.

Unglücklicherweise kann die Substanz aber auch zu Fehlgeburten oder frühzeitigen Wehen führen, allergische Reaktionen hervorrufen sowie Nieren und Leber schädigen.

Erkennung der Blüte

Die Blüte der Petersilie ist zunächst unscheinbar. Sie ist weiß bis rosa und kündigt sich meist dadurch an, dass das Gewächs deutlich kahler und regelrecht ausgelichtet wirkt. Bei genauerem Hinsehen fallen die dünnen und blattlosen Stängel mit dem Knospenkopf auf.

Expertentipp

Die giftige Substanz findet sich nicht nur in den Blüten und deren Stängeln, sondern in der gesamten Pflanze. Sobald sich Knospen bilden oder das zweite Standjahr angebrochen ist, sollten Sie auf eine Ernte des Krautes verzichten und es nur noch zur Gewinnung von Samen verwenden.

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