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Kräuterpflanzen

Petersilie gießen – wann und wie oft?

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Petersilie gießen - wann und wie oft

Petersilie ist eine beliebte Würzpflanze, die dank ihres milden Geschmacks auch gern von Kindern gegessen wird. Da sie sich sowohl im Garten als auch in Innenräumen wohlfühlt, kann sie jeder selbst ziehen und den Sommer über frisch ernten. Allerdings muss man beim Gießen vorsichtig sein, denn das Kraut reagiert sehr empfindlich auf falsche Wassermengen.

Der richtige Gießzeitpunkt

Im Vergleich zu den meisten anderen Küchenkräutern hat Petersilie einen hohen Wasserbedarf. Vor allem in der ersten Zeit nach dem Keimen oder bei großer Hitze, ist es ratsam täglich zu überprüfen, ob die Pflanze Wasser benötigt. Dazu stecken Sie einen Finger etwa zwei bis drei Zentimeter tief in die Erde. Nehmen Sie keine Feuchtigkeit wahr, muss gegossen werden.

Die richtige Wassermenge

Die richtige Wassermenge


Achten Sie darauf, der Petersilie nicht zu viel Wasser zu geben. Das Substrat sollte feucht jedoch nicht durchnässt sein. Wenn Sie das Kraut in einem Topf kultivieren möchten, wählen Sie ein Gefäß aus Terrakotta mit Drainageloch und stellen Sie einen Untersatz darunter. Auf diese Weise kann überschüssiges Wasser ablaufen und sammelt sich im Untersetzer. Prüfen Sie nach dem Gießen, ob das geschehen ist und entfernen Sie das Wasser.

Im Beet ausgepflanzte Petersilie gießen Sie in kleinen Mengen und prüfen den Feuchtigkeitsstand zweimal pro Tag. Bei großer Hitze im Sommer empfiehlt es sich früh am Morgen und am Abend zu gießen, wenn die Sonne nicht auf die Pflanzen herunterbrennt.

Die Auswahl des Wassers

Die Auswahl des Wassers
Petersilie sollte nicht zu viel Kalk erhalten. Vor allem in Regionen mit sehr hartem Wasser, ist es besser mit aufgefangenem Regenwasser zu gießen. Möchten bzw. müssen Sie Leitungswasser verwenden, lassen Sie dieses über Nacht in der Gießkanne stehen, damit sich der Kalk am Boden absetzen kann.

Verwenden Sie zum Gießen eine Gießkanne mit Brausekopf. Sie teilt das Wasser in viele kleine Strahlen auf, die mit wenig Druck sanft auf die Petersilie herabregnen. Ein dicker Strahl wie bei einem Gartenschlauch drückt die zarten Blätter des Krautes nieder und kann das Substrat ausspülen. Wenn Ihre Gießkanne keinen entsprechenden Aufsatz hat, gießen Sie vorsichtig von der Seite direkt in das Substrat, um die Blätter nicht zu beschädigen.

Expertentipp

Lockere Erde fördert den Wasserabfluss und hilft Ihre Petersilie vor Staunässe zu schützen. Graben Sie das Beet vor dem Anbau deshalb gut um. Bei lehmigen oder zu Verdichtung neigenden Böden ist das Einbringen einer Drainageschicht sinnvoll. Sie können Petersilie auch in einem Kübel, gefüllt mit lockerem Substrat, in den Garten stellen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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