Das ursprünglich aus Korea und China stammende Tränende Herz gehört zur Familie der Mohngewächse und erfreut sich hierzulande als aparte Zierpflanze größter Beliebtheit. In freier Natur gedeihen die Stauden in lichten Laubwäldern und bevorzugen aufgrund dessen kühlere, halbschattige Standorte im Freien. Tränende Herzen gelten als pflegeleicht und robust, sodass die Pflanzen lediglich bei langanhaltenden Trockenperioden regelmäßige Wassergaben benötigen.
Auffällig sind die herzförmigen Blüten, die an leicht gebogenen Trieben hängen und sich in den Farben weiß, pink, kirschrot oder rosa präsentieren. Sehenswert sind außerdem die filigran gefiederten Blätter, die bis zu 20 Zentimeter lang werden können.
Gelbfärbung der Blätter nach der Blütezeit
Sobald sich die Blütezeit der Tränenden Herzen dem Ende neigt, verfärben sich die Blätter gelb, was ein ganz natürlicher Vorgang und kein Anlass zu Sorge ist. Die Pflanzen bereiten sich auf den kommenden Winter vor, indem alle oberirdischen Teile binnen kürzester Zeit absterben, bis nur noch der Wurzelstock zu sehen ist.
Gelbe Blätter während der Blütezeit

Färbt sich das Laub bereits während der Blütezeit gelb, können hierfür mehrere Ursachen verantwortlich sein. Leidet die Pflanze an Nährstoffmangel oder steht sie an einem ungeeigneten Standort im Freien, reagiert sie mit der Verfärbung ihrer Blätter. Hier schafft sowohl ein Standortwechsel als auch eine Gabe von frischem Kompost Abhilfe.
Mit einer Gelbverfärbung der Blätter reagiert die Pflanze auch, wenn Wühlmäuse am Werk sind, die gern die Rhizome anfressen. In solch einem Fall haben sich Wühlmausfallen bewährt, um die gefräßigen Nager zu bekämpfen. Gelbe Blätter können zudem ein Hinweis darauf sein, dass der pH-Wert des Bodens den Ansprüchen der Staude nicht gerecht wird, denn dieser sollte möglichst sauer sein.
Expertentipp
Um die Bodenqualität zu verbessern, empfiehlt es sich Torf einzuarbeiten. Das gleichzeitige Einbringen einer Drainage verhindert Staunässe und schützt die Wurzeln der Zierstaude.
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