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Aloe Vera Krankheiten

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Aloe Vera: Typische Krankheiten und wie man sie vermeidet

Die wärmeliebende und pflegeleichte Aloe Vera ist ursprünglich als Sukkulente in den Tropengebieten von Afrika und Arabien beheimatet. Sie erfreut sich auch bei uns immer größerer Beliebtheit und wird nicht zuletzt aufgrund ihrer gesundheitsfördernden und heilenden Eigenschaften in der Naturheilkunde, genauso wie in der Kosmetik, verwendet.

Auch als Zimmer- und Gartenpflanze hat sie bei uns zuhause ihren festen Platz gefunden und ist nicht mehr wegzudenken.

Die Aloe Vera: Robust und nur selten krank

Aufgrund ihrer Robustheit sind Krankheiten selten und sehr häufig auf Pflegefehler zurückzuführen. Zu den häufigsten Fehlern hinsichtlich der Pflege zählen:

  • ungeeigneter Standort
  • Mangel an Nährstoffen
  • Staunässe bzw. Wassermangel
  • zu hohe Luftfeuchtigkeit

Richtige Pflege fördert ein gesundes Wachstum

Richtige Pflege fördert ein gesundes Wachstum
Die erwähnten Pflegefehler lassen sich leicht korrigieren. Für ein gesundes Wachstum ist es wichtig, dass die Pflanze an einem sehr hellen Standort untergebracht wird. Sie liebt viel Wärme und einen sonnigen Platz, am besten mit 8 – 10 Sonnenstunden am Tag, wobei darauf zu achten ist, sie nicht ungeschützt in die pralle Sonne zu stellen. Vor allem junge Pflanzen sollten langsam an die Sonne gewöhnt werden, ebenso Stecklinge, umgetopfte Pflanzen oder Pflanzen nach der Überwinterung. Steht die Aloe Vera im Sommer im Freien, muss sie wind- und regengeschützt untergebracht werden.

Die Aloe Vera sollte regelmäßig umgetopft werden. Das Verwenden von frischer Blumenerde beim Umtopfen kann das Düngen ersparen. Wer auf Dünger nicht verzichten möchte, kann Kakteen- oder Sukkulentensubstrate verwenden.

Kann das Substrat nicht abtrocknen, weil es zu sehr bzw. zu oft bewässert wird, besteht die Gefahr von Staunässe und damit erhöht sich das Risiko für eine Pilzerkrankung. Dann kann es sein, dass die Wurzeln anfangen zu faulen und die Pflanze insgesamt sehr geschwächt wird. Bewässert man die Wüstenlilie hingegen dauerhaft zu wenig, werden sich ihre Blätter aufgrund des Wassermangels einrollen.

Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist ungünstig für die Entwicklung von kräftigen und starken Pflanzen. Deshalb ist z. B. ein Badezimmer nicht geeignet für die Aloe Vera.

Wie kann man Pilzerkrankungen verhindern?

Wie kann man Pilzerkrankungen verhindern
Pilzerkrankungen entstehen, wenn die Pflanze nicht richtig bewässert wird. Die Aloe Vera benötigt nur wenig Wasser. Wer zu viel gießt oder zu häufig, riskiert, dass ein dauerhaft nasses Substrat zu Pilzbefall führt. Wurzeln werden befallen und faulen mit der Zeit. Diese Art von Fäulnis führt zum Tod der Pflanze. Wird von oben auf die Blätter bewässert, kann sich hingegen in den Blattachseln rasch Fäulnis bilden.

Welche Schädlinge kann die Aloe Vera befallen? Und was kann man dagegen tun?

Welche Schädlinge kann die Aloe Vera befallen Und was kann man dagegen tun
Als Schädlinge auf der Aloe Vera kommen vor allem in Betracht:

  • Wollläuse
  • Wurzelläuse

Wollläuse erkennt man an einem weißen, schmierigen Belag auf der Aloe Vera. Bei fortschreitender Erkrankung ist oft auch ein schwarzer Belag zu sehen.

Mit einem alkoholgetränkten Wattebausch können befallene Pflanzenteile abgewischt werden. Den Vorgang an mehreren Tagen wiederholen.

Wurzelläuse befallen die Wurzeln und saugen den Saft. Sie werden oft beim Umtopfen bemerkt aufgrund ihrer weißen Nester an den Wurzeln. Wurzelläuse werden genauso behandelt wie Wollläuse.

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Lars Reibemann ist Redakteuer auf Weiterbildungsfibel.de. Er ist Experte im Bereich der Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen und veröffentlicht regelmäßig Inhalte zu verschiedenen bildungsrelevanten Themen.

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