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Bewässerung

Bewässerung durch Ausblasen winterfest machen – Tipps & Tricks

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Bewässerung durch Ausblasen winterfest machen - Tipps und Tricks

Vor Beginn der kalten und frostigen Jahreszeit sollte das Bewässerungssystem im Garten winterfest gemacht werden. Dazu gehört, möglichst das gesamte Wasser aus dem System abzulassen. Selbst wenn man dies jedoch manuell vorgenommen hat, besteht das Risiko, dass eventuelles Restwasser gefrieren, sich ausweiten und im weiteren Verlauf zu Beschädigungen der PVC-Leitungen führen kann. Insbesondere in sehr kalten Regionen werden daher so genannte Polyethylen-Rohre verwendet, welche flexibler sind und sich unter Druck ausdehnen können. Gefrierendes Restwasser kann jedoch auch bei solchen Rohren zu Beschädigungen an der Rohrwand führen.

Um Frostschäden durch Restwasser im Bewässerungssystem bestmöglich vorzubeugen, gibt es drei unterschiedliche Möglichkeiten:

  • der manuelle Ablass
  • der automatische Ablass
  • das Ausblasen mit Druckluft

Insbesondere dann, wenn man den Typ des individuellen Bewässerungssystems nicht kennt, ist die Methode des Ausblasens empfehlenswert.

Sicherheitsmaßnahmen

Beim Ausblasen eines Bewässerungssystems sollte unbedingt mit einem speziellen Augenschutz gearbeitet werden, da die durch Druckluft fliegenden Rückstände ernste Verletzungen an den Augen zur Folge haben können. Außerdem ist es ratsam, sich während der Anwendung der Druckluft nicht in der Nähe der einzelnen Bestandteile des Systems aufzuhalten.

Erforderliche Hilfsmittel

Erforderliche Hilfsmittel


Um das Bewässerungssystem mit Hilfe der Ausblasmethode winterfest zu machen, wird ein Kompressor mit einem Durchsatz von achtzig bis einhundert Kubikfuß pro Minute verwendet, wenn die Hauptleitungen Abmessungen von zwei Zoll oder weniger aufweisen. Dieser wird mit Hilfe einer Schnellkupplung oder einer Schlauchverbindung an die Hauptleitung angeschlossen. Diese findet man hinter dem Rückflussgerät. Das Gerät selbst darf nicht mit Druckluft ausgeblasen werden.

Vorgehen

Vorgehen
Zunächst wird die Wasserzufuhr getrennt und der Kompressorschlauch mit geschlossenem Ventil an die Schnellkupplung angeschlossen. Danach aktiviert man über das Steuergerät die Areale, welche sowohl am höchsten gelegen als auch die größte Entfernung zum Kompressor aufweisen. Nachdem das Rücklaufsperrventil geschlossen wurde, öffnet man vorsichtig das Ventil, welches sich am Kompressor befindet. Auf diese Weise kann nach und nach die Luft in die Leitung des Bewässerungssystems vordringen. Diese sollte unbedingt unterhalb des maximalen Betriebsdrucks bleiben.

Nun kann nach und nach jede Station bis zum Kompressor aktiviert werden. Dies sollte pro Station so lange stattfinden, bis kein Wasser mehr austritt. In der Regel dauert dieser Vorgang circa zwei Minuten, es ist jedoch empfehlenswert, die Aktivierung zwei bis drei Mal pro Station zu wiederholen.

Expertentipp

Wenn die einzelnen Areale trocken sind, sollte keine Luft mehr durch das Bewässerungsrohr geführt werden, da es ansonsten zu Reibungen kommen kann, welche wiederum Schäden mit sich führen könnten.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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