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Pflanzenvermehrung

Geldbaum Stecklinge ziehen und einpflanzen

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Geldbaum Stecklinge ziehen und einpflanzen

Ob sich durch den Besitz eines Geldbaums tatsächlich das eigene Vermögen vermehren lässt, dürfte wohl eher eine Mär sein, doch wer gleich mehrere der dekorativen Zimmerpflanzen kultivieren möchte, kann den Geldbaum sehr einfach durch Blatt- oder Triebstecklinge vermehren.

Pflegeleicht und leicht zu vermehren

Der Geldbaum ist eine sukkulente Pflanze aus der Gattung der Dickblattgewächse. Die dekorative Pflanze ist gleich unter mehreren glücksverheißenden Namen bekannt und wird mitunter auch Pfennigbaum oder Glücksbaum genannt.

Ein Geldbaum ist absolut pflegeleicht und anspruchslos und lässt sich sehr einfach durch Stecklinge vermehren

Dabei kann die Vermehrung über folgende Varianten erfolgen:

  • Blattstecklinge
  • Triebstecklinge

Beide Methoden funktionieren bei Geldbäumen problemlos und völlig unkompliziert.

Der beste Zeitpunkt zur Vermehrung

Grundsätzlich können der Mutterpflanze zu jeder Zeit im Jahr Stecklinge entnommen werden. Die besten Aussichten auf Erfolg bietet jedoch das Frühjahr.

Zu dieser Zeit sind die Wachstumsbedingungen für die jungen Geldbäume optimal, denn sie bekommen viel Licht und Wärme und können die gesamte Wachstumsphase ausnutzen, um zu kräftigen Pflanzen heranzuwachsen.

Vermehrung mit Blattstecklingen

Vermehrung mit Blattstecklingen


Viele Sukkulenten eignen sich hervorragend zur Vermehrung über Blattstecklinge. Auch beim Geldbaum funktioniert diese Vermehrungstechnik sehr gut und hat hohe Erfolgsaussichten auf kräftige Jungpflanzen.

Das Prinzip der Blattstecklingsvermehrung ist einfach: Einzelne Blätter der Mutterpflanze werden einfach in Erde gesteckt und wachsen dort zu neuen Pflanzen heran.

Grundsätzlich sollten zur Vermehrung nur möglichst kräftige und vitale Blätter ausgesucht werden. Diese werden mit einem sauberen Schneidwerkzeug direkt am Trieb der Mutterpflanze abgeschnitten. Vor dem Einpflanzen sollten die Schnittstellen erst ein paar Tage lang an der Luft trocknen.

Zum Einpflanzen eignen sich kleine Anzuchttöpfe gut. Sie werden mit einem geeigneten Substrat gefüllt. Als Anzuchterde für Geldbäume eignet sich Kakteenerde, der rund 10 Prozent mineralisches Substrat beigemischt werden.

Durch die Beimischung mineralischer Bestandteile wird die Erde gut durchlässig und die neuen Wurzeln des Stecklings können sich gut ausbreiten. Als mineralischer Bestandteil der Anzuchterde kann entweder Kies oder Blähton verwendet werden.

Die Blätter werden mit der zuvor getrockneten Schnittstelle in das Substrat gesetzt und an einen möglichst hellen und warmen Standort gestellt. Optimal sind Temperaturen um 20 Grad Celsius. Die Erde muss stets feucht gehalten werden, darf dabei aber niemals nass sein.

Die ersten Wurzeln bilden sich schon nach einigen Wochen. Die Vermehrung ist jedoch erst geglückt, wenn sich an dem Blattsteckling erste kleine Triebe bilden. Das kann mitunter viele Wochen dauern.

Vermehrung mit Triebstecklingen

Vermehrung mit Triebstecklingen
Geldbäume können auch mit Triebstecklingen vermehrt werden. Hierzu werden noch nicht verholzte Triebe in einer Länge von 7 bis 10 cm von der Mutterpflanze abgeschnitten. Sowohl Kopfstecklinge als auch Teilstecklinge können zur Vermehrung genutzt werden.

Von den geschnittenen Stecklingen werden bis auf die beiden oberen Blätter alle anderen Blätter entfernt. Anschließend müssen auch die Triebstecklinge für ein paar Tage trocknen, bevor sie in kleine Töpfe in ein Substrat aus Kakteenerde, vermischt mit mineralischen Bestandteilen im Verhältnis 1 zu 10, gesetzt werden. Auch bei dieser Vermehrungstechnik muss die Erde immer feucht gehalten werden.

An einem warmen und hellen Standort werden die Stecklinge schon bald die ersten Wurzeln bilden.

Expertentipp

Besonders buschige und dichte Geldbäume entstehen, wenn gleich mehrere Stecklinge dicht beieinander in einen Topf gepflanzt werden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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