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Beetpflanzen

Grasnelke – so winterhart ist sie

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Grasnelke - so winterhart ist sie

Die Grasnelke – ein anspruchsloser Küstenbewohner

Die Grasnelke - ein anspruchsloser Küstenbewohner


Die Grasnelke (Armeria) gehört zur Familie der Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae).

Zu den eigentlichen Nelken der Gattung Dianthus und Lychnis weist sie keine Verwandtschaft auf.

In der Natur ist die Grasnelke vor allem in Küstengebieten der nördlichen Hemisphäre anzutreffen.

Als Küstenbewohnerin kommt die Grasnelke sehr gut mit rauen klimatischen Verhältnissen zurecht.

Der krautige, polsterförmige Wuchs, die kräftigen Pfahlwurzeln und das grasartige Laub weisen die Grasnelke als eine Pflanze aus, die wenig Ansprüche an den Standort stellt. Sie hat einen recht geringen Wasser- und Nährstoffbedarf.

Strandgrasnelke oder Alpengrasnelke – die Unterarten

 Strandgrasnelke oder Alpengrasnelke - die Unterarten
Etwa fünfzig Arten der Grasnelke sind bekannt. Die häufigsten Vertreter sind die Unterarten A. maritima (Strandgrasnelke) und A. maritima alpina (Alpengrasnelke).

Die Grasnelke im Garten

Die Grasnelke im Garten
Der Gartenfachhandel hat mittlerweile zahlreiche Zuchtsorten der Grasnelke im Angebot, so zum Beispiel A. maritima „Alba“ mit weißen Blüten, A. maritima „Bloodstone“ mit dunkelroten Blüten oder A. maritima „Glory of Holland“ mit rosafarbenen Blüten. Blütezeit ist im Mai bis Juni.

Alle Sorten zeichnen sich durch eine geringe Wuchshöhe von 20 bis 25 cm aus, die sie gegen Wind relativ unempfindlich macht.

Sowohl die Strand- als auch die Alpengrasnelke bevorzugt einen sonnigen Standort, kommt aber auch im Halbschatten gut zurecht.

Was den Boden betrifft, unterscheidet sich die Strandgrasnelke von der Alpengrasnelke erheblich. Während die Strandgrasnelke trockenen Boden bevorzugt, fühlt sich die Alpengrasnelke auch in leicht feuchten Böden noch wohl.

Die Strandgrasnelke bevorzugt einen nährstoffarmen, sandigen Boden mit geringem Kalkanteil, also leicht sauer.

Die Alpengrasnelke entwickelt sich am besten in einem leicht feuchten, kiesreichen Boden und eignet sich zum Beispiel für die Bepflanzung am Rand eines Gartenteichs.

Geringer Pflegebedarf

Die Grasnelke hat einen geringen Bedarf an Wasser und Nährstoffen. Daher sollte nur sparsam gegossen und gedüngt werden.

Die verblühten Blütenstände sollten regelmäßig abgeschnitten werden.

Pflanzen und Vermehren

Die Grasnelke kann sowohl über Aussaat der Samen, über Stecklinge oder durch Teilung vermehrt werden.

Die Teilung empfiehlt sich auch, um einer Verkahlung vorzubeugen. Sie wird alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr vorgenommen.

Die Vermehrung mit Stecklingen erfolgt im Sommer. Hierzu werden Stecklinge bodennah abgeschnitten und in mit Sand gefüllten Anzuchtkisten bis zum Pflanzen im Frühjahr frostfrei überwintert.

Grasnelke – so winterhart ist sie

Alle Sorten der Grasnelke zeichnen sich durch Winterfestigkeit aus. In den regenreichen Perioden sollte die Pflanze mit einer losen Abdeckung vor allzu viel Wasser geschützt werden.

Bei ersten Anzeichen von Wurzelfäule sollte die Grasnelke unverzüglich zurückgeschnitten und an einen geeigneteren, trockeneren Standort gepflanzt werden.

Expertentipp

Die Aussaat von Samen aus dem eigenen Garten ist spannend. Hierzu die Samenstände der Grasnelke abschneiden, trocknen und dunkel und frostfrei überwintern.

Für sortenreine Nachkommen empfiehlt sich jedoch die Teilung der Pflanze.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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