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Bäume

Kirschbaum pflegen – Darauf sollten Sie achten!

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Kirschbaum pflegen - Darauf sollten Sie achten!

Kirschbäume sind eine Bereicherung für jeden Garten. Ganz gleich, ob es sich um eine Süß- oder Sauerkirsche handelt. Im Frühling erfreuen sie den Betrachter mit einer hellen Blütenpracht. Im Sommer bilden sie schmackhafte Früchte aus. Damit der Kirschbaum gesund bleibt und noch lange eine ertragreiche Ernte liefert, gilt es ein paar Dinge zu beachten.

Gießen

Ein Kirschbaum bevorzugt einen durchlässigen Boden. Feuchtigkeit und Staunässe kann er nicht gut vertragen. In längeren Trockenperioden benötigt er jedoch hin und wieder etwas Wasser.

Schnitt

Es gibt verschiedene Schnitte bei Kirschbäumen. Dazu gehören z. B.

  • der Erziehungsschnitt
  • der reguläre Schnitt
  • der Verjüngungsschnitt

Bei Kirschbäumen gilt allgemein: Je stärker man den Baum beschneidet, umso mehr Triebe bildet er, was sich auf die Fruchtbildung auswirkt. Ein Kirschbaum sollte nicht zu viele dominante Äste ausbilden.

Erziehungsschnitt

Erziehungsschnitt


Der Kirschbaum benötigt in seinen ersten Jahren einen sog. Erziehungsschnitt, um seine Kronenform anzupassen. Für Süßkirschen eignet sich am besten eine Pyramiden- oder eine Spindelkrone, für Sauerkirschen eine Trichterkrone. Dieser Schnitt ist in den ersten Jahren im Frühjahr und vor Beginn des Austriebs durchzuführen.

Um die Krone zu schneiden, werden die jeweiligen Triebe bestimmt, die zur gewünschten Kronenform passen und die Seiten Seitenäste ausgewählt. Die Seitenäste befinden sich im Idealfall zum jeweiligen Leitast in einem Winkel von 45 °. Alle anderen Äste schneidet man nicht auf Astring, sondern bis zum Zapfen runter. Bei der Süßkirsche bleibt der Mitteltrieb länger.

Süßkirschen-Schnitt

Süßkirschen-Schnitt
Der Süßkirschenschnitt erfolgt im Sommer nach der Ernte. Am besten eignen sich die Monate August bis Ende September.

Der Süßkirschenschnitt bezweckt vor allem das Auslichten. Deswegen schneidet man nach innen wachsende Zweige und verzweigte, sowie kranke und tote Äste zurück. Zweige mit sog. Bukett-Trieben, also Triebstummeln mit Blütenknospen an der Spitze, bleiben stehen.

Sauerkirschen-Schnitt

Sauerkirschen-Schnitt
Die Sauerkirschen werden im Gegensatz zu den Süßkirschen in den Wintermonaten von November bis März geschnitten. Bei der Sauerkirsche soll ein zu starker Wuchs der Krone verhindert werden. Dementsprechend werden Triebe bis auf die Leittriebe der Krone entfernt. Außerdem werden etwa drei Viertel der Fruchttriebe bis auf ein Viertel der Länge reduziert.

Verjüngungsschnitt

Ein Verjüngungsschnitt kann das Leben eines alten Baums verlängern. Er sollte gegen Ende Februar bei milder Temperatur und trockener Witterung erfolgen. Bei stark vergreisten Bäumen ist der Verjüngungsschnitt auf mehrere Jahre zu strecken. Alle toten und kranken Zweige werden bis zum Zapfen runtergeschnitten und die Leittriebe bis auf ein Viertel ihrer Länge gekürzt.

Dünger

Kirschbäume bevorzugen eine regelmäßige Dünger- oder Kompostgabe im März oder April und ggf. im Herbst über die Baumscheibe.

Expertentipp

Um den Kirschbaum und seine Früchte vor Vogelfraß zu schützen, empfiehlt es sich, ein Netz zu verwenden. Dieses Netz sollte eine Maschenweite von höchstens 30 mm haben, um zu verhindern, dass sich kleine Vögel darin verheddern und sterben.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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