Der immergrüne Kirschlorbeer ist eine der beliebtesten, heimischen Heckenpflanzen. Für ein rasches und dichtes Wachstum benötigt er jedoch den passenden Boden. Das bezieht sich nicht nur auf den Standort, auch die richtige Vorbereitung des Substrates vor der Pflanzung hat einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung des Strauches und kann weniger geeignete Böden aufbessern.
Der passende Boden
Grundsätzlich ist Kirschlorbeer bei der Wahl des Substrates nicht wählerisch. Er kommt mit pH-Werten von leicht sauer bis alkalisch zurecht und kann sowohl auf sandigen als auch auf lehmigen Untergründen wachsen. Allerdings sollte dieser nährstoffreich und gut durchlässig sein. In verdichteten und nassen Böden fühlt sich Kirschlorbeer nicht wohl und wirft nach einiger Zeit seine Blätter ab.
Vorbereitungsmaßnahmen je nach Bodenbeschaffenheit

Planen Sie Ihren Kirschlorbeer auf stark lehmigem oder bereits verdichtetem Boden zu pflanzen, sollten Sie das Substrat vor der Pflanzung besonders gründlich auflockern. Mischen Sie zusätzlich Sand unter, um den Abfluss von überschüssigem Wasser zu erleichtern und legen Sie am Boden der Pflanzlöcher oder des Pflanzgrabens eine Drainageschicht aus Kies an, damit es nicht zu Staunässe kommen kann.
Bei sandigen Böden ist keine zusätzliche Drainage erforderlich. Da sie jedoch eher nährstoffarm sind, empfiehlt es sich Humus oder Blumenerde einzuarbeiten. Auf diese Weise speichern auch sie Feuchtigkeit etwas besser ohne nass zu bleiben.
Allgemeine Vorbereitungsmaßnahmen
In allen Böden ist es wichtig die Erde im Pflanzloch etwa zehn Zentimeter tief aufzulockern, um dem Kirschlorbeer das Anwurzeln zu erleichtern. Damit der neue Strauch zudem ausreichend Nährstoffe erhält, sollten gleichzeitig Kompost, Hornspäne oder Pferdemist als Dünger eingearbeitet werden.
Expertentipp
Zum Anwurzeln benötigt Kirschlorbeer besonders viel Wasser. Insbesondere bei trockenen Böden empfiehlt es sich die Erde der frisch gepflanzten Sträucher nach dem Angießen mit Rindenmulch zu bedecken. Diese Maßnahme verhindert das Austrocknen des Bodens und bietet den Pflanzen zugleich zusätzliche Nährstoffe, sobald die Mulchschicht verrottet.
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