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Gemüsepflanzen

Kürbis richtig düngen – wie oft und womit?

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Kürbis richtig düngen - wie oft und womit

Herbst ist die Zeit der kräftigen Farben. Wenn das Laub die Gehwege bunt färbt und die Tage länger werden, darf auch der Kürbis nicht fehlen – ob als Herbstdekoration oder köstliche Suppe. Damit Ihr Kürbis gesund heranwächst, geben wir Ihnen Tipps, wie Sie ihn richtig düngen.

Warum die richtige Düngung von Kürbissen wichtig ist

Dünger ist der Grundbaustein für ein gesundes Pflanzenwachstum. Gerade bei Kürbissen ist der richtige Dünger wichtiger denn je, denn die Pflanze gehört zu den sogenannten Starkzehrern: Um optimal zu wachsen, verbraucht sie viele wertvolle Nährstoffe. Vor allem von Mai bis September, während ihrer Wachstums- und Blühphase, müssen sie mit ausreichenden Mineralien versorgt werden. Dabei kommt es nicht nur auf die richtige Kopf-, sondern auch auf eine gelungene Grunddüngung an.

Grundbaustein für ein gesundes Wachstum: die Grunddüngung

Grundbaustein für ein gesundes Wachstum die Grunddüngung


Eines vorweg: Eine bewährte Vorgehensweise beim Kürbisanbau ist, die Pflanze direkt auf den Kompost oder an dessen Rand einzusetzen. Der Grund ist ganz einfach: In dem natürlichen Dünger befinden sich alle Nährstoffe, die der Kürbis zum gesunden Heranwachsen braucht. Haben Sie also einen Komposthaufen zur Verfügung, nutzen Sie ihn. – So ist der Wachstum ihrer Kürbisse garantiert und Sie haben zusätzlichen Dünger gespart.

Doch auch abseits des Komposthaufens bietet ein Beet einen guten Standort zum Heranziehen von Kürbissen, vor allem mit der richtigen Vorbereitung. Bevor der eigentliche Kürbisanbau beginnt, beginnt dementsprechend bereits die Arbeit am Boden. Mit der Grunddüngung werden Nährstoffe und Mineralien in die Erde eingearbeitet und diese so optimal präpariert. Beginnen Sie wahlweise im Herbst oder Frühjahr mit der Kompostierung und fügen Sie dem Grunddünger wahlweise Mist oder Hornspäne hinzu. Mit dieser Vorbereitung stellen Sie sicher, dass die Kürbisse eine Zeit lang gleichmäßig mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden.

Kopfdüngung während der Wachstums- und Blühphase

Kopfdüngung während der Wachstums- und Blühphase
Sobald der Kürbis eingepflanzt ist und sich in der Wachstums- und Blühphase befindet, ändert sich sein Bedarf an Nährstoffen. Jetzt ist es besonders wichtig, sein Heranwachsen mit einem schnellen und effektiven Dünger zu unterstützen. Dazu eignen sich vor allem leicht lösliche Mineralsalze. Zudem sollten pro Vegetationszyklus drei Kopfdüngen erfolgen. Vor allem Jauche stärkt den Boden und bietet ein ideales Fundament für das weitere Wachstum. Nach etwa sechs Wochen ist zudem ein Umstieg auf Kalidünger ratsam, da sich die Bedürfnisse des Kürbisses während dieser Periode erneut ändern.

Expertentipp

Als Jauche eignet sich Pflanzenjauche ideal. Sie ist reich an Stickstoff und Kali und fördert vor allem in Kombination mit einem Komposthaufen aktiv die Bildung des grünen Blattfarbstoffs. Beim Düngen von Kürbissen ist der Griff zu einer Brennnesseljauche empfehlenswert.

Häufig gestellte Fragen

Können essbare Kürbisse gemeinsam mit Zierkürbissen gepflanzt werden?

Jedes Kürbisgewächs braucht viel Platz und viele Nährstoffe - Kürbisse und Zierkürbisse stehen sich deshalb nur im Weg. Sie führen einen Kampf um die wertvollsten Nährstoffe, wodurch der Wachstum beidseitig gehemmt wird. Das beieinander Pflanzen verschiedener Kürbisarten ist dementsprechend nicht empfehlenswert. Zucchini und Gurken stellen ebenfalls keine guten Nachbarn für den Kürbis dar.

Muss der Kürbis gegossen werden?

Kürbisse haben einen hohen Flüssigkeitsbedarf. Die Pflanzen müssen demnach stets feucht gehalten und regelmäßig gegossen werden. Zu hohe Trockenheit führt zu Schäden in der Entwicklung und unweigerlich zu einem Wachstumsstopp. Das Wasser sollte dicht über den Boden verteilt und nicht über die Blätter gegossen werden, um Fäule zu verhindern.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Diane Bliessen

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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