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Kürbis – mögliche Konservierungsmethoden

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Kürbis - mögliche Konservierungsmethoden

Kürbisse (Cucurbita) haben im Herbst Saison, sind dennoch zu jeder Jahreszeit eine gesunde Köstlichkeit und können darüber hinaus vielseitig zubereitet werden. In diesem Beitrag werden die besten und einfachsten Möglichkeiten vorgestellt, um Kürbisse für mehrere Monate haltbar zu machen. Die Verwendungsvielseitigkeit der Früchte bleibt dabei erhalten.

Einfrieren

Einfrieren


Möchten Sie geerntete Kürbisse besonders einfach, schnell und vielseitig haltbar machen, ist das Einfrieren die beste Variante. Die einzigen Voraussetzungen sind Sauberkeit und der gewünschte Zustand. Waschen und schneiden Sie das Fruchtgemüse. Roh und in Stücken eingefroren, können Sie es nach dem Einfrieren und Auftauen weiterhin für Suppen, als Gemüse oder in Salaten verwenden. Zudem können Sie die Stücke kochen, pürieren oder portionieren.

Empfehlenswert ist es, Kürbisse vor dem Einfrieren zu vakuumieren. Auf diese Weise erzielen Sie eine Haltbarkeit von mindestens einem Jahr und sparen zusätzlich Platz in der Tiefkühltruhe. Ohne das Vakuumieren sollten Sie dennoch auf luftdichte Verpackungen achten. Andernfalls drohen Gefrierbrand, Geschmacksverlust und eine kürzere Haltbarkeit.

Einkochen

Einkochen
Das Einfrieren stellt die beste Möglichkeit dar, Kürbisse haltbar zu machen. Das Einmachen ist ebenfalls möglich. Besonders für Suppen erweist es sich als besonders einfach und empfehlenswert.

Bereiten Sie die Kürbisse wie gewünscht zu. Sterilisieren Sie Einmachgläser mit Schraubverschluss oder Einweckgläser. Füllen Sie die zubereitete Masse bis maximal einen Zentimeter unter den Glasrändern ein. Achten Sie darauf, dass die Ränder stets sauber sind. Andernfalls kann kein Vakuum entstehen und die Haltbarkeit ist nur für wenige Tage gegeben.

Möchten Sie eingekochte Kürbisse für ein Jahr haltbar machen, müssen die Gläser fest verschlossen und aufrecht in einen Topf gestellt werden. Zuvor wird ein Geschirrtuch auf den Topfboden gelegt, um ein Anschlagen und Klirren beim Kochen zu vermeiden. Füllen Sie so viel Wasser ein, dass die Gläser zu einem Dreiviertel bedeckt sind. Lassen Sie es für mindestens eine Stunde köcheln. Achten Sie darauf, dass es nicht vollständig verkocht. Füllen Sie bei Bedarf heißes Wasser nach. Nach dem Abkühlen sollten Sie die Einmachgläser beschriften, trocken, dunkel und kühl lagern.

Einlegen

Einlegen
Ebenso wie Gurken, Paprika und Knoblauch kann man auch Kürbisse sauer einlegen. Füllen Sie Ihren Kürbis gewaschen, geschält und geschnitten in Einmachgläser, die sich fest verschließen lassen. Kochen Sie einen Sud aus Essig, Zucker und den gewünschten Gewürzen auf und gießen Sie die noch heiße Mischung in die Gläser. Achten Sie darauf, dass die Flüssigkeit die Stücke vollständig bedeckt. Im Anschluss verschließen Sie die Gläser.

Nach etwa drei Wochen ist das Gemüse durchgezogen und kann als Beilage gereicht werden. Wünschen Sie ein etwas weicheres Ergebnis, können die Kürbisstücke im Vorfeld bis zur gewünschten Bissfestigkeit gegart werden.

Fermentieren

Fermentieren
Die Fermentation ist eine traditionelle Möglichkeit, um Kürbisse haltbar zu machen, für viele jedoch ungewöhnlich. Der Speiseplan lässt sich dadurch dennoch wunderbar bereichern.

Nutzen Sie sterilisierte Gläser und füllen Sie die gewürfelten Kürbisse ein. Zusätzlich können Gewürze oder Ingwer zugegeben werden. Lösen Sie 30 Gramm Meersalz in einem Liter heißen Wasser auf. Sobald die Salzlake abgekühlt ist, gießen Sie diese in die Gläser. Das Gemüse muss vollständig bedeckt sein. Schwimmen Stücke nach oben, sollten Sie Fermentationsgewichte nutzen, um sie unter der Oberfläche zu halten.

Lagern Sie die Gläser in der ersten Woche bei Zimmertemperatur. Auf diese Weise wird der Fermentationsprozess in Gang gesetzt. Zeigen sich Bläschen in der Flüssigkeit, können die Gläser für die nächsten zwei bis drei Wochen im Kühlschrank gelagert werden. Danach sind die fermentierten Kürbis-Stücke verzehrfertig.

Expertentipp

Nutzen Sie bei allen Varianten ausschließlich sterilisierte Gefäße und Verschlüsse. Das Auskochen zum Abtöten der Keime ist wichtig, um eine lange Haltbarkeit und Sicherheit zu gewährleisten, weshalb das vakuumierte Einfrieren anderen Varianten vorzuziehen ist.

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