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Gemüsepflanzen

Kürbis-Wachstum fördern – wie macht man es richtig?

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Kürbis-Wachstum fördern - wie macht man es richtig

Weltweit gibt es schätzungsweise über 800 verschiedene Kürbis-Sorten. Es ist daher kein Wunder, dass der Kürbis eine der beliebtesten Gemüsesorten des Herbstes ist. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie man Kürbisse im eigenen Garten züchtet und deren Wachstum fördert, sodass besonders große Ernteergebnisse erzielt werden können.

Optimale Wachstumsbedingungen

Optimale Wachstumsbedingungen


Damit ein Kürbis gut gedeiht, sollte er grundsätzlich unter den richtigen Bedingungen gepflanzt werden. Kürbisse gehören zu den Starkzehrern und benötigen dementsprechend viel Energie für ihr Wachstum, die sie durch Wärme und Sonne gewinnen. Sechs Sonnenstunden pro Tag sind für die meisten Sorten das absolute Minimum.

Auch ein humus- und nährstoffreicher Boden ist wichtig. Da die Wurzeln recht flach wachsen, müssen Kürbispflanzen regelmäßig bewässert werden. Vermeiden Sie jedoch Staunässe. Kürbisse vertragen keinen Frost und sollten in kühlen Nächten mit einem Vlies abgedeckt werden.

Ausgeizen für große Kürbisse

Ausgeizen für große Kürbisse
Ausgeizen ist der Fachbegriff für das regelmäßige Abbrechen von jungen Trieben. Ein Kürbisgewächs strebt danach, genau wie Tomaten, sich möglichst stark zu verzweigen und viele Triebe zu bilden. Da jeder Trieb Energie verbraucht, entstehen an deren Enden nur kleine Kürbisse.

Das Ausgeizen ist keine Pflicht, sorgt jedoch dafür, dass sich die Energie der Pflanze auf zwei bis drei Triebe beschränkt und die Früchte dadurch größer werden. Kürbispflanzen sollten zweimal pro Jahr ausgegeizt werden.

Expertentipp

Für ein besonders starkes Wachstum kann es hilfreich sein, das Gewächs regelmäßig und großzügig mit Dünger zu versorgen, beispielsweise mit Kompost oder Mist. Auch die Wahl der richtigen Sorte ist für ein besonders gutes Ergebnis entscheidend. Der Riesenkürbis (Cucurbita maxima) gilt als der größte Kürbis des Pflanzenreiches und ist zudem essbar.

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