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Zimmerpflanzen

Mimosen – Anleitung zum Umtopfen

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Mimosen - Anleitung zum Umtopfen

Mimosen (Mimosa pudica) stammen ursprünglich aus den Tropen Südamerikas. In Europa werden die strauchig wachsenden Pflanzen besonders als Zimmerpflanzen geschätzt. Neben den kleinen runden Blütenköpfen, die von Mai bis September in verschiedenen Abstufungen von Rosa bis Violett erscheinen, zeichnen sich Mimosen durch ihr Verhalten bei Berührungen aus. Bereits geringfügige Berührungen reichen aus, sodass sich die fächerartigen Blätter zusammenklappen und senken, bevor sie sich später erneut aufrichten.

Da sich die Überwinterung dieser überaus empfindlichen Gewächse schwierig gestaltet, werden sie größtenteils als einjährige Pflanzen kultiviert. Aus diesem Grund wird das Thema des Umtopfens oft vernachlässigt. Dennoch gibt es viele gute Gründe, Mimosen umpflanzen.

Der richtige Zeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt


Sowohl bei ein- als auch bei mehrjährigen Mimosen kann das Umpflanzen aus verschiedenen Gründen notwendig werden. Besonders bei mehrjährigen Exemplaren steht die Maßnahme an, sobald sie zu groß für die Pflanzgefäße sind. Sichere Anzeichen dafür sind Wurzeln, die aus den Abzugslöchern wachsen, oder Wurzelballen, die im oberen Bereich aus den Töpfen herauswachsen. Obwohl das Frühjahr die beste Jahreszeit zum Umtopfen ist, ist in diesen Fällen das sofortige Umpflanzen in größere Gefäße ratsam.

Bei einjährigen Mimosen gibt es ebenfalls gute Gründe für das Umtopfen. In vielen Fällen empfiehlt es sich sofort nach dem Kauf, da die Pflanzgefäße meist sehr klein sind und das Substrat bereits ausgelaugt ist. Ziehen Sie Mimosen selbst heran, wird das Umtopfen der Setzlinge in größere Töpfe nach einiger Zeit notwendig.

Geeignetes Substrat und Pflanzgefäße

Geeignetes Substrat und Pflanzgefäße
Zum Umpflanzen von Mimosen ist kein zusätzliches Zubehör notwendig. Lediglich geeignete Töpfe und passendes Substrat sind vonnöten. Die Pflanzgefäße sollten ausreichend Platz für das weitere Wachstum bieten, jedoch nicht zu groß sein. In kleineren Gefäßen kommen die feinen Blätter besser zur Geltung und Mimosen zeigen sich im Sommer geringfügig blühfreudiger. Besonders wichtig ist, dass die Abzugslöcher groß genug sind, da Mimosen sehr empfindlich auf Staunässe reagieren.

Bei der Auswahl des Substrats zeigen sich die empfindsamen Pflanzen weniger anspruchsvoll. Der Boden sollte durchlässig sein und einige Nährstoffe enthalten. Neben Kakteenerde eignen sich auch gewöhnliche Blumen- oder Komposterde. Blumen- und Komposterde können mit etwas Sand oder feinem Kies aufgelockert werden.

Umtopfen von Mimosen – Schritt-für-Schritt Anleitung

Das Umtopfen von Mimosen ist unter Beachtung einiger Hinweise einfach und schnell möglich. Im ersten Schritt sind die Pflanzgefäße vorzubereiten. Da Mimosen empfindlich auf Staunässe reagieren, empfiehlt sich das Einbringen einer Drainageschicht bestehend aus Kies oder Tonscherben.

Danach werden die Pflanzen aus ihren Töpfen entnommen und die alte Erde von den Wurzeln entfernt. Dabei können faule oder kranke Wurzelbereiche vorsichtig entfernt werden. Im letzten Schritt werden Mimosen mittig in frisches Substrat gesetzt, die Gefäße auf Substrat aufgefüllt, die Oberfläche leicht angedrückt und angegossen.

Expertentipp

Es ist normal, dass die Blätter nach dem Umtopfen herabhängen und einen mitgenommenen Eindruck machen. Es besteht jedoch kein Grund zur Sorge. Es wird empfohlen, die Mimosen nach dem Umtopfen an warme, helle Standorte ohne direkte Sonneneinstrahlung zu stellen. Es ist ratsam, für eine Weile auf Düngergaben zu verzichten. Auf diese Weise erholen sich die schönen Pflanzen schnell und richten ihre empfindlichen Blätter wieder auf.

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