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Kräuterpflanzen

Minze trocknen und aufbewahren – mit dieser Anleitung gelingt es Ihnen

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Minze trocknen und aufbewahren - mit dieser Anleitung gelingt es Ihnen

Frische Minze duftet herrlich aromatisch und verleiht sowohl Gerichten als auch Getränken das besondere Etwas. Um nicht nur im Sommer von dem schmackhaften Kraut zu profitieren, können Sie dieses trocknen. So haben Sie auch nach dem Sommer stets etwas Minze parat. Wie Sie dabei vorgehen können, erfahren Sie hier.

Minze ernten für die Trocknung

Indem Sie die Minze trocknen, konservieren Sie das leckere Aroma für lange Zeit. Wenn Sie das Heilkraut aus dem eigenen Garten ernten, um es zu trocknen, ist der richtige Zeitpunkt entscheidend: Kurz bevor das Kraut blüht (zwischen Juni und Juli) ist der Gehalt an ätherischen Ölen am stärksten. Nutzen Sie für die Ernte einen trockenen und warmen Vormittag. Nach einem sehr sonnigen Sommer bildet die Minze bis zum Herbst erneut ausreichend ätherische Öle. Trocknen Sie die Minze umgehend nach der Ernte, um das wertvolle Aroma zu erhalten.

Minze trocknen – die Vorbereitung

Minze trocknen - die Vorbereitung


Sortieren Sie faule oder vertrocknete Stängel und Blätter aus. Schütteln Sie das Kraut, um eventuelle Staub- und Schmutzreste von den Blättern zu entfernen. Verwenden Sie nur in Ausnahmefällen Wasser zur Reinigung der Minze. Die enthaltenen Öle sind wasserlöslich und das Kraut verliert beim Waschen etwas von seinem wertvollen Aroma.

Minze an der Luft trocknen

Minze an der Luft trocknen
Die frische Minze an der Luft zu trocknen ist eine der einfachsten Methoden. Dieser Vorgang ist schonend und erhält das wertvolle Aroma des Heilkrautes. Alles, was Sie hierfür benötigen, ist ein Bindfaden.

  • Bündeln Sie jeweils zwei bis drei Stiele zu einem kleinen Strauß.
  • Hängen Sie die entstandenen Sträuße kopfüber an einen dunklen und trockenen Ort. Die optimale Temperatur für das Trocknen der Minze liegt zwischen 20 und 30 Grad.
  • Nach ein bis zwei Wochen können Sie die getrockneten Blätter von den Stielen lösen.

Die Minze im Backofen trocknen

Die Minze im Backofen trocknen
Möchten Sie die Minze ohne lange Wartezeit trocknen, können Sie den Vorgang mit dem Backofen beschleunigen. Gehen Sie dafür wie folgt vor:

  • Heizen Sie den Backofen auf 50 Grad vor.
  • Lösen Sie die Blätter vorsichtig von den Stielen der frischen Minze und legen Sie diese auf ein Blech mit Backpapier.
  • Achten Sie darauf, dass die Blätter sich nicht überlappen, um gleichmäßig zu trocknen.
  • Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen und schalten Sie diesen nach fünf Minuten ab.
  • Lassen Sie die Blätter noch etwa 20 Minuten in der Restwärme des Backofens trocknen. Kräuseln sich die Blätter, können Sie das Blech aus dem Ofen holen.

Minze im Dörrautomaten trocknen

Das Trocknen der Minze im Dörrautomaten geht schnell und platzsparend vonstatten. Diese Methode ist besonders schonend und funktioniert auf folgende Weise:

  • Legen Sie die Minzblätter einzeln und ohne sich zu überlappen auf die verschiedenen Etagen der Maschine.
  • Stellen Sie den Dörrautomaten maximal auf 40 Grad.
  • Kontrollieren Sie alle fünf Minuten die Beschaffenheit der Minzblätter.

Getrocknete Minze aufbewahren

Die getrockneten Minzblätter sollten Sie stets in einem gut verschlossenen Gefäß aufbewahren. Hier eignet sich beispielsweise ein Einmachglas, welches die Kräuter vor Feuchtigkeit schützt. Alternativ können Sie das getrocknete Kraut auch einvakuumieren. Getrocknete Minze hält sich bis zu einem Jahr, verliert jedoch nach längerer Zeit an Aroma.

Expertentipp

Es gibt nur wenige Kräuter, welche sich zum Trocknen in der Mikrowelle eignen. Dazu zählen beispielsweise Thymian und Oregano. Beim Trocknen der Minze sollten Sie auf diese Methode jedoch verzichten. Wertvolle Inhaltsstoffe gehen so verloren. Zwar dauert der Trocknungsvorgang lediglich 30 Sekunden, doch vom köstlichen Aroma bleibt danach nicht viel übrig. Greifen Sie daher lieber auf oben genannte Möglichkeiten zurück.

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© www.istockphoto.com/gvl

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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