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Gemüsepflanzen

Sellerie richtig ernten

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Sellerie richtig ernten

Sellerie ist in der Küche vielfältig verwendbar. Viele Gerichte, wie Suppen, Salate oder Gemüsespeisen profitieren von seinem würzigen Geschmack. Ob in Form von Stangen- oder Knollensellerie, beide Varianten sind gesund und vor allem bei der Ernte völlig unkompliziert.

Knollensellerie ernten

Knollensellerie ernten

Werden die Selleriepflanzen ab Mitte Mai ins Freibeet gepflanzt, können die ersten Knollen Ende August, Anfang September geerntet werden. Die Erntezeit dauert bis in den November hinein. Bei der Ernte wird die Knolle aus der Erde gezogen. Der richtige Zeitpunkt dafür ist, wenn die Knolle die Größe eines Tennisballs erreicht hat.

Je länger die Knolle in der Erde bleibt, desto größer wird sie. Aber die Knollen müssen vor der Frostperiode geerntet werden. Kurzer, leichter Frost schadet der Knolle zwar nicht, aber sinkt die Temperatur öfters unter Minus 4 Grad Celsius, wirkt sich der Frost negativ auf die Knollensellerie aus. Die Knolle verliert ihren typischen würzigen Geschmack.

Knollensellerie bei Trockenheit ernten

Knollensellerie bei Trockenheit ernten
Am besten ist es, die Knollen bei Trockenheit zu ernten. Rund um den empfohlenen Erntezeitpunkt, bei der Knollensellerie also Anfang September, wird eine einzelne Knolle geerntet, um zu sehen, ob die Frucht auch wirklich reif ist. Trotz Empfehlungen kann es nämlich vorkommen, dass die Knolle noch einige Zeit unter der Erde bleiben sollte. Der ideale Zeitpunkt für die Ernte hängt von der Pflanze, dem Klima und der Bodenbeschaffenheit ab und kann deshalb je nach Gegebenheiten variieren. Ist die Knolle reif, kann die Ernte folgen.

Für die Ernte wird die Erde vorsichtig mit einer Grabgabel gelockert. Dann die Knollen am Grün herausziehen. Beim Einstechen muss immer darauf geachtet werden, dass die Knollen nicht verletzt werden. Zum Einlagern wird das Grün, nur die Herzblätter bleiben an der Knolle, entfernt und die Knollen am besten in eine Sandkiste gelegt und in einem kühlen und trockenen Kellerraum aufbewahrt. Die Knolle ist mehrere Monate haltbar. Das entfernte grobe Laub muss nicht entsorgt werden. Es eignet sich gut für die Zubereitung einer Suppe. Werden die Knollen eingelagert, sollte die Erde von der Knolle nicht abgewaschen werden. Durch die anhaftende Erde wird die Gefahr der Fäulnis minimiert.

Stangensellerie ernten

Stangensellerie kann ab Anfang Oktober geerntet werden. Am besten ist, nur die benötigte Menge zu ernten, denn frisch schmeckt Stangensellerie am besten. Wichtig ist jedoch, dass der Stangensellerie vor dem ersten Frost geerntet wird, denn im Vergleich zum Knollensellerie verträgt er keine Minusgrade. Die Ernte ist sehr einfach, denn es wird einfach die ganze Pflanze aus der Erde gezogen.

Soll der Stangensellerie gelagert werden, sind folgende Punkte zu beachten:

  • die Stängel acht bis zehn Zentimeter über der ersten Blattverzweigung abschneiden
  • Sellerie mit der Wurzel Stange an Stange in eine Sandkiste legen
  • in einem trockenen und kühlen Raum lagern

Bei guter Lagerung ist Stangensellerie ungefähr zwei Monate haltbar. Alternativ zu der Kellerlagerung kann Stangensellerie im Kühlschrank im Gemüsefach aufbewahrt werden. Die Haltbarkeit reduziert sich aber auf vier Wochen.

Expertentipp

Weil Sellerie sehr kälteempfindlich ist, sollten die Jungpflanzen erst Mitte Mai ins Freibeet kommen. Dann ist die Gefahr von Nachtfrost, der die Pflanzen schädigen würde, sehr gering.

Häufig gestellte Fragen

Ist der Anbau von Sellerie kompliziert?

Nein, Selleriepflanzen sind anspruchslose und pflegeleichte Pflanzen. Während Jungpflanzen sorgfältig gegossen werden müssen, beschatten die Blätter der großen Pflanzen die Erde und der Boden trocknet nicht mehr so schnell aus.

Kann Sellerie selbst gezogen werden?

Ja. Wer Sellerie selbst ziehen möchte, muss die Samen ab Anfang März an einem warmen Ort vorkultivieren.

Im Herbst werden verschiedene Obst- und Gemüsesorten geerntet. Können alle Sorten miteinander gelagert werden?

Nein. Gemüse und Obst sollten nie zusammen eingelagert werden. Das Obst gibt das Reifegas Ethylen ab und dadurch verdirbt das Gemüse schneller.

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Bildquellen:

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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