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Gemüsepflanzen

Mehr Früchte an der Paprikapflanze

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Mehr Früchte an der Paprikapflanze

Selbst angebaute Paprika sind nicht nur eine nostalgische Erinnerung an den Garten der Großeltern. Eigenes Gemüse sorgt für gesunde Ernährung, bietet einen besonderen Geschmack und schont die Geldtasche. Damit die Ernte reichlich ausfällt, gibt es einige wichtige Regeln zu beachten. Schließlich gibt es nichts Schöneres, als in eine leicht sonnenwarme, saftige, frische Paprika zu beißen.

Paprikapflanzen lieben die Sonne

Trägt die Paprikapflanze wenig Früchte, liegt das oft an zu wenig Wärme. Das Nachtschattengewächs fühlt sich nur wohl, wenn der Standort vollsonnig ist. Im Schatten oder Halbschatten verkümmert die Pflanze in kurzer Zeit. Als Faustregel gilt: je sonniger der Standort, umso mehr Früchte reifen.

Helle Standorte mit viel Licht steigern den Ernteertrag

Helle Standorte mit viel Licht steigern den Ernteertrag

Die Paprika stammt ursprünglich aus dem warmen Mittel- und Südamerika. Obwohl die Pflanze kälteempfindlich ist, trägt sie in unseren Breitengraden viele Früchte, vorausgesetzt sie bekommt nicht nur Wärme, sondern auch viel Licht. Trotz Sommerhitze werden nicht viele Früchte an der Staude sein, wenn die Pflanze beispielsweise in einer dunklen Ecke am Balkon wächst.

Trockenheit verhindert viele Früchte

Trockenheit verhindert viele Früchte
Der Wasserbedarf von Paprika ist groß. Die Pflanze muss regelmäßig gegossen werden, aber Staunässe muss verhindert werden. Wichtig ist, dass die Paprikapflanze direkt im Wurzelbereich bewässert wird.

Mehr Ertrag durch das Abbrechen der ersten Blüte

Mehr Ertrag durch das Abbrechen der ersten Blüte
Die Paprikapflanze beginnt ab Mai zu blühen. Aus den Blüten entwickeln sich die Früchte. Um mehr Früchte ernten zu können, ist es ratsam, die erste Blüte, die sogenannte Königsblüte, abzubrechen. Durch das Abbrechen wird das Blütenwachstum und der Ernteertrag gefördert.

Paprikapflanzen benötigen viele Nährstoffe

Soll die Pflanze viele Früchte tragen, muss sie ausgiebig mit Nährstoffen versorgt werden. Die regelmäßige Düngung mit organischem Dünger sorgt für gutes Wachstum und einem guten Ernteerfolg. Wichtig ist, weniger, dafür aber öfter zu düngen. Vorsicht aber vor Überdüngung, denn dann werfen die Paprikapflanzen die Blüten ab und es bilden sich keine oder nur wenige Früchte.

Falsches Bodensubstrat verhindert viele Früchte

Paprika müssen immer in humosen Boden gepflanzt werden. Um den Humusgehalt im Boden zu verbessern, kann vor dem Pflanzen Kompost eingearbeitet werden.

Die Äste der Paprikastaude brechen ab

Brechen die Äste der Paprikapflanze durch starken Wind ab, gehen viele Früchte verloren, weil sie nicht mehr wachsen oder am Boden faulen. Um das zu verhindern, empfiehlt sich ein windgeschützter Standort. Außerdem brauchen die Paprikapflanzen eine Stütze. Es reicht ein ungefähr ein Meter langer Bambus- oder Plastikstab.

Unterschiedliche Reifezeiten

Paprika werden nicht gleichzeitig reif. Während einige Früchte bereits in voller Größe an der Staude hängen, bildet die Pflanze weitere Blüten und in Folge Früchte aus. Deshalb kann zwischen Juli und Oktober geerntet werden. Aber nur dann, wenn sich die Früchte entwickeln können. Deshalb ist es wichtig, dass bei der Ernte der bereits reifen Früchte die Pflanze nicht verletzt wird. Um Verletzungen an der Paprikastaude zu vermeiden, werden die Früchte vorsichtig mit einem Messer abgeschnitten.

Expertentipp

Brennnesseljauche vertreibt nicht nur Blattläuse, sondern ist ein perfekter organischer Dünger für Paprikapflanzen. Die Brennnesseljauche kann einfach hergestellt werden und stärkt die Paprikapflanze auf ganz natürliche Weise.

Häufig gestellte Fragen

Warum sind manche Paprika scharf und andere nicht?

Paprika gibt es in vielen Sorten mit ganz unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Von sehr mild bis extrem scharf. Der Schärfegrad hängt vom Gehalt an Capsaicin ab. Je mehr Capsaicin im Paprika enthalten ist, umso schärfer ist die Frucht. Im Gemüsepaprika ist fast kein Capsaicin enthalten.

Wie entstehen die unterschiedlichen Farben?

Die Früchte von Paprika färben sich durch die Sonneneinstrahlung von grün über orange und gelb bis hin zu leuchtend rot.

Wann dürfen die Jungpflanzen ins Freibeet gesetzt werden?

Sind die Jungpflanzen zehn Zentimeter groß, können sie ab April ins Freibeet gepflanzt werden. Der Abstand sollte dabei ungefähr 50 Zentimeter betragen.

Kann Paprika auch aus Samen gezogen werden?

Wer seine eigenen Paprikapflanzen ziehen möchte, sät die Samen am besten von Februar bis April aus. Die Sämlinge werden dann nach rund einem Monat in Töpfe umgesetzt.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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