Jedes Jahr erfreuen sich viele Menschen an der Ernte des selbst angebauten Gemüses im heimischen Garten. Viel Zeit und Energie wird dabei in die Pflege jeder einzelnen Pflanze investiert. Doch während jeder Selbstversorger darauf wartet, dass das Gemüse endlich reif ist und geerntet werden kann, tauchen leider manchmal unschöne Flecken an der gepflegt sowie gehegten Pflanze auf. Tomatenpflanzen sind dabei besonders empfindlich und können schnell an einer ungewollten Krankheit erkranken.
Ursachen für erkrankte Tomaten
Weisen die Tomatenpflanzen im heimischen Garten Auffälligkeiten auf und zeigen vermehrt braune Flecken an den Blättern oder gar an den Tomaten selbst auf, können dafür verschiedene Ursachen der Grund sein. Bei braun gefärbten Blättern, die sich zudem einrollen, liegt oftmals die Blattfleckenkrankheit vor. Wenn die Pflanzen jedoch Auffälligkeiten am Blütenansatz aufzeigt, so kann es sich hierbei um eine Erkrankung mit der Blütenendfäule handeln. Diese Krankheit erkennt man insbesondere daran, dass vermehrt dunkle Flecken in unmittelbare Nähe des Blütenansatzes auftreten. Wenn auf den Tomaten jedoch braune Flecken entstehen, anstatt dass sie schön rot werden, so liegt in vielen Fällen eine Tomatenwelke vor. Des Weiteren erkennt man eine erkrankte Tomatenpflanze an ihren braunen Flecken, die sowohl auf den Früchten als auch auf den Blättern zu finden sind. Bilden sich jedoch rundliche braune Flecken zwischen den Blattadern der Pflanze, so spricht dies für die Dürrfleckenkrankheit.
Für diese Krankheiten sind sowohl Pilze als auch Bakterien sowie ein Mangel an Nährstoffen verantwortlich. Doch damit die Tomatenpflanze nicht vollständig entfernt werden muss und eine Ernte von reifen sowie gesunden Tomaten eingefahren werden kann, muss zügig gehandelt werden. Bedarfsgerechtes Düngen sowie eine regelmäßige Bewässerung sollte immer Priorität haben und schützen die Pflanzen vor potenziellen Erkrankungen.
Das ist bei einer kranken Tomatenpflanze zu tun

Tomatenpflanzen, die aufgrund einer Pilzerkrankung oder einer bakteriellen Erkrankung, Auffälligkeiten aufweist, sollte schnellstmöglich entfernt und entsorgt werden. Wichtig ist hierbei, dass die erkrankte Pflanze über den Restmüll entsorgt wird und nicht über den Kompost, denn bei Letzterem kann sich die Krankheit weiter ausbreiten. Zeigt die Pflanze jedoch Symptome, wie die der Blütenendfäule, muss sie nicht entsorgt und können problemlos verzehrt werden, denn dies ist lediglich ein Schönheitsmakel. Jedoch müssen befallene Früchte sofort entsorgt werden, wenn eine Pilzerkrankung die Ursache ist. Diese Früchte müssen umgehend entsorgt werden.
Expertentipp
Es gibt jedoch einige Tipps und Tricks, mit denen die Tomatenpflanze im heimischen Garten vor ungewollten Krankheiten geschützt werden kann. Bei dem regelmäßigen Gießen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass keine Staunässe entsteht. Zudem sollten die Pflanzen vor Regen geschützt werden, denn die Tomatenpflanze verträgt die Bewässerung von Oben nur sehr schlecht. Ein weiter Tipp ist der, dass die Pflanzen regelmäßig ausgegeizt werden und bei Bedarf ausreichend gedüngt werden.
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